Bürgermeister vor Ort: Sanierung für bessere Lernbedingungen

Die energetisch sanierte Fassade der Schule. Schulleiter Peter Häßel (Mitte) und Bürgermeister Frank Börner (r.) treffen Schüler auf dem Schulhof.Innen wie außen war Einiges am Gebäude der Dr. Georg-August-Zinn-Schule (GAZ) in Gudensberg in die Jahre gekommen. Mit erheblichen Investitionsmitteln wird diesen Defiziten im Rahmen der laufenden Sanierungsarbeiten abgeholfen, konnte Bürgermeister Frank Börner bei einem Besuch in der Schule feststellen. Schulleiter Peter Häßel hatte ihn zu einem Rundgang durch die Baustelle, aber auch zu den bereits abgeschlossenen Teilabschnitten, eingeladen.


„Wir sind froh, dass der Schulträger große Summen in die Sanierung unserer Schule investiert. Dies trägt zum Wohlbefinden aller Mitglieder der Schulgemeinde, Eltern, Schüler/innen und Lehrkräfte, bei“, sagt Peter Häßel.

Schulleiter Peter Häßel (l.) und Bürgermeister Frank Börner nehmen im „Raum der Stille“ Platz. Die „Frühschicht“ ist ein offenes Angebot vor Weihnachten an alle Schüler/innen der GAZ. Der neu eingerichtete „Raum der Stille“ lädt zu einem Aufenthalt in ruhiger und gemütlicher Atmosphäre ein. Ergebnisse aus dem Unterricht verdeutlichen verschiedene Wege, sich mit religiösen und ethischen Fragen zu beschäftigen. Hierzulande gehört in dieser Zeit ein Kranz mit Tannenzweigen und vier dicken roten Kerzen, die an den Adventssonntagen oder zu anderen geeigneten Momenten angezündet werden, zum Ritus. Im Raum der Stille kann er gepflegt werden.

An anderen Stellen des großen Schulgebäudes ist es noch nicht so beschaulich. Schulleiter Peter Häßel erläutert, dass die Bauarbeiten zum Einbau einer neuen Lüftungsanlage noch nicht ganz abgeschlossen sind, hingegen strahlen die meisten sanierten Räume bereits in neuer Farbe. Dort trägt auch ein erneuerter Bodenbelag zur besseren Aufenthaltsqualität bei. Besonders deutlich wird dies im großen Flur zu den Räumen des Sekretariates und der Schulleitung, wo sich Lehrer und Schüler treffen.

Bereits seit 2015 laufen die Sanierungsarbeiten, erklärt Häßel, ein großer Bauabschnitt sei die Fassadensanierung gewesen, die dem Haus zu einem deutlich günstigeren Energieverbrauch verholfen habe. Dabei seien die lärmintensiven Arbeiten nachmittags in die Zeit nach Ende des Unterrichts verlegt worden. Der Schulbetrieb bei laufenden Bauarbeiten sei nicht ganz einfach zu organisieren gewesen, habe aber funktioniert.

Auch der Flur zum Geschäftszimmer und zu den Räumen der Schulleitung wurde neu gestaltet, erläutert Schulleiter Häßel seinem Gast, Bürgermeister Frank Börner.  Ein Großteil der Sanierungsarbeiten habe der Schwalm-Eder-Kreis aus Eigenmittel bestritten, aber auch einiges aus dem Kommunalen Investitionsprogramm des Landes Hessen dazu getan, wusste Börner, der als Mitglied des Kreistages über den Einsatz der Mittel mitentscheidet. Zwar sei die Schülerzahl in den letzten Jahren mit rund 600 Schülern konstant geblieben, durch die vielen Kleingruppenangebote, z.B. im Bereich der Integration sei aber der Raumbedarf gestiegen.

Die Modernisierung der Räume einschließlich des Neuzuschnittes habe es ermöglicht, diese Angebote nun unter besseren Bedingungen weiterführen zu können, sagt Häßel. Arbeitslehre wie auch der Unterricht an Computern fänden nun ebenfalls in modernen Räumen statt. Die laufende Sanierung sei ein Riesenschritt vorwärts, aber in der großen Schule gebe es auch in der Zukunft noch viel zu tun, unterstreicht der Schulleiter.