Europawoche in Gudensberg mit deutsch-polnischer Begegnung

 Gudensbergs Bürgermeister Frank Börner (2.v.r.) gibt gemeinsam mit den Gästen aus Jelcz-Laskowice den offiziellen Startschuss für den Schmeckefuchs.Wenn das Land Hessen zu den vielen Veranstaltungen im Rahmen der Europawoche einlädt, weht auch in Gudensberg vor dem Rathaus die blaue Fahne mit den 12 Sternen. Links und rechts davon sind deutsche und polnische Fahne aufgezogen. Denn die Gudensberger feiern seit einigen Jahren ihr Gastronomiefestival Schmeckefuchs gemeinsam mit vielen Gästen aus Polen. So war es auch in diesem Jahr.

Eine stattliche Anzahl aus der Partnerstadt Jelcz-Laskowice hatte sich zu einer Bürgerbegegnung in Gudensberg eingefunden. Zum Schmeckefuchs gab es wieder polnische Spezialitäten, alle hausgemacht in Biskupice Olawskie, einem zur Großgemeinde gehörenden Dorf.

Im Mittelpunkt des Begegnungsprogrammes stand natürlich der Schmeckefuchs mit vielen Gesprächen, neuen und wiederaufgefrischten Kontakten und vielen interessanten Einsichten. Die Gäste waren in der Region unterwegs, absolvierten Betriebsbesuche und verschafften sich auch vom Gartenfestival im Schloss Wilhelmsthal einen Eindruck.

Rundgang auf dem Schmeckefuchs (v.l.): Jacek Mikolajczak vom Schützenverein Jelcz-Laskowice, die Bürgermeister Frank Börner und Thomas Petrich (Edermünde), Stadtverordnetenvorsteher Walter Pippert, Bogdan Szczęśniak, Bürgermeister Jelcz-Laskowice, Ksawery Pisniak, Stadt Jelcz-Laskowice, Marcin Sztaba, Stadtrat Jelcz-Laskowice, Eligiusz Piechota, Schützenverein Jelcz-Laskowice, und Dolmetscher Bernhard Brommer. Foto: Rainer SanderEine Woche vor dem Schmeckefuchs waren die Original Chattengauer mit großem Aufgebot in Jelcz-Laskowice und traten beim dortigen Stadtfest sowie in einer Breslauer Kirche auf. Herzlich wurden sie dort von den polnischen Gastgebern empfangen. Als kleines Dankeschön hatten sie die Freunde aus Jelcz-Laskowice in Gudensberg zu einem Spaziergang auf den neuen Musikalischen Wanderweg eingeladen, der an der Station in der Nähe der Steinzeitsiedlung mit einem kleinen Konzert endete.

Jelcz-Laskowice und Gudensberg verfügen über traditionsreiche Schützenvereine, die bereits in der polnischen Partnerstadt einmal zusammengekommen waren. Nun war es Zeit für einen Gegenbesuch: Drei stattlich gekleidete Vertreter der polnischen Schützengilde waren dabei, als die Gudensberger Schützen zu einem Wettbewerb in ihr Schützenhaus einluden, bei dem nicht Höchstleistungen, sondern das näher Kennenlernen im Mittelpunkt stand.

Konzert im Grünen: Die Original Chattengauer spielten für die polnischen Gäste auf dem Musikalischen Wanderweg auf.Der Abschied fiel wie immer schwer, doch das nächste Treffen steht schon ins Haus: Der Gudensberger Partnerschaftsverein wird im August mit einer Gruppe zum Erntedankfest nach Jelcz-Laskowice fahren. Bürger/innen, die an einer Teilnahme interessiert sind, können sich beim Vorsitzenden Dieter Buchholz unter 05603/6910 melden. Die polnischen Gäste bedankten sich vielfach für die ihnen entgegengebrachte Gastfreundschaft, besonders bei den privaten Gastgebern, die eine Unterkunft anboten.

Kurz vor Beginn der deutsch-polnischen Begegnung hatte Hessens Europa-Staatssekretär Mark Weinmeister einen Förderbescheid der Staatskanzlei an Bürgermeister Frank Börner überreicht. Weinmeister lobte die engen und lebendigen Beziehungen, die die beiden Städte seit einigen Jahren unterhalten. Gern unterstütze die Landesregierung dieses europapolitische Engagement.

Süße und pikante Spezialitäten gab es aus den Küchen von Biskupice Olawskie.

 

 

 

 

 

 

 

Die Gäste aus Jelcz-Laskowice mit den Gudensberger Gastgebern bei der Verabschiedung.