Freiwillige Polizeihelfer: Ausbildung gestartet

Zwei Frauen und zwei Männer - die künftigen Freiwilligen Polizeihelfer für Gudensberg (v.l.): Gregor Schnupp, Axel Kirbitz, Sandra Ganss, Polizeipräsident Konrad Stelzenbach, Mediha Topcu, Jan Selchow, Leiter Prävention Polizeipräsidium Nordhessen, und Bürgermeister Frank Börner.16 Freiwillige Polizeihelfer sollen in Gudensberg, Fritzlar und Bad Wildungen durch ihre Präsenz zu mehr Sicherheit im öffentlichen Raum beitragen. Vor kurzem begannen sie ihre Ausbildung und erhielten zum Ausbildungsbeginn ihre Urkunden aus den Händen des nordhessischen Polizeipräsidenten, Konrad Stelzenbach. Die Bürgermeister Frank Börner (Gudensberg), Hartmut Spogat (Fritzlar) und Ralf Gutheil (Bad Wildungen) gratulierten und wünschten den künftigen Polizeihelfern viel Erfolg bei ihrer Tätigkeit.

Im Anschluss an den feierlichen Akt begann der erste Ausbildungstag. Die Ausbildungsdauer der Freiwilligen Polizeihelfer dauert 50 Stunden, in denen sie von fachkundigen Beamten der Polizei und Mitarbeiter/innen der kommunalen Ordnungsämter unterrichtet werden. Die Ausbildung soll Ende Februar enden. Um die freiwilligen Helfer mit ihren Aufgaben vertraut zu machen, werden ihnen die hierfür erforderlichen Befugnisse nähergebracht. Sie umfassen neben den Selbsthilferechten Befugnisse aus dem Bereich der Gefahrenabwehr, verdächtige oder auffällige Personen zu befragen, Personalien festzustellen oder beispielsweise einen vorübergehenden Platzverweis zu erteilen.

Sie lernen auch, dass es ihnen nicht gestattet ist, in die persönliche Freiheit einzugreifen oder Personen/Sachen zu durchsuchen. Die Freiwilligen Polizeihelferinnen und Polizeihelfer sind im Übrigen nicht bewaffnet, sondern zu ihrem eigenen Schutz mit Pfefferspray ausgerüstet. Darüber hinaus verfügen sie über Mobiltelefone. Die Ehrenamtlichen sind hauptsächlich in öffentlichen Anlagen, in Wohngebieten und in Fußgängerzonen zu sehen. Zu erkennen sind sie an ihrer Uniform, dem Wappen des Landes Hessen und dem Aufdruck „Freiwilliger Polizeidienst“.

Mehr Sicherheit für die Bürgerinnen und Bürger, Unterstützung der Vollzugspolizei und aktives Eintreten der Bevölkerung gegen Kriminalität sind die Kernpunkte, die das Hessische Ministerium des Innern und für Sport mit dem Modellprojekt „Freiwilliger Polizeidienst“ verbindet. Der Freiwillige Polizeidienst dient dem Ziel, insbesondere durch Zeigen von Präsenz, Beobachten und Melden von Wahrnehmungen zur öffentlichen Sicherheit und Ordnung und vorbeugende Gespräche mit Bürgern die objektive und subjektive Sicherheitslage im Bereich der Städte und Gemeinden weiter zu verbessern.

Quelle: Polizeipräsidium Nordhessen – Pressestelle