Gudensberg wird KOMPASS-Kommune: Polizeipräsident überreicht Plakette

Sie gaben den Startschuss für „Kompass“ in Gudensberg (v.l.): Jan Selchow, Abteilung Prävention Polizeipräsidium Nordhessen, Bodo Briewig, Leiter Abteilung Prävention Polizeipräsidium Nordhessen, Konrad Stelzenbach, Polizeipräsident Nordhessen, Sabine Iffert, Sachgebietsleiterin Ordnung und Soziales Stadt Gudensberg, Bürgermeister Frank Börner, Burcin Demirkapi, Bürgerbüro Stadt Gudensberg, Hubertus Hannappel, Leiter Polizeidirektion Schwalm-Eder und Dieter Rost, Leiter Polizeistation FritzlarNordhessens Polizeipräsident Konrad Stelzenbach überreichte im Rahmen einer kleinen Feierstunde der Stadt Gudensberg die KOMPASS-Plakette an Bürgermeister Frank Börner. Damit ist die Kommune Teil der hessischen Sicherheitsinitiative des Landes. Mit der Auftaktveranstaltung startet Gudensberg nun das KOMPASS-Programm, um künftig passgenaue Lösungen für die Sicherheit vor Ort anzupacken und das Sicherheitsgefühl in der Bevölkerung zu stärken. Dies geschieht unter der Beteiligung der Gudensberger Bürgerinnen und Bürger. Sie werden die Möglichkeit bekommen, ihre Sicherheitsbedürfnisse in lokale Maßnahmen einfließen zu lassen.

Was ist KOMPASS?

KOMPASS (KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel) ist ein Angebot des Hessischen Innenministeriums an die Städte und Gemeinden in Hessen und zielt auf eine nachhaltig ausgerichtete Verzahnung und noch engere Zusammenarbeit zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Polizei und Kommune ab. Die Polizei Hessen bietet an, gemeinsam mit den Kommunen und den Bürgerinnen und Bürgern, die spezifischen kommunalen Sicherheitsbedürfnisse, also auch die Sorgen und Ängste der Bevölkerung zu erheben, zu analysieren und gemeinsam ein passgenaues Lösungsangebot zu entwickeln.

In den vier KOMPASS-Modellkommunen Hanau, Bad Homburg, Schwalbach am Taunus und Maintal wurde seit Einführung im Dezember 2017 bereits viel für die Sicherheit vor Ort getan. Überall fanden Bürgerbefragungen und KOMPASS-Sicherheitskonferenzen statt. Die dort gemachten Erfahrungen waren durchweg positiv, so dass das Hessische Innenministerium Ende Mai die Ausweitung des Programmes für alle hessischen Kommunen beschloss. KOMPASS stößt bereits in vielen hessischen Kommunen auf großes Interesse, wie Regionalkonferenzen in anderen Teilen des Landes gezeigt haben.

Polizeipräsident überreicht KOMPASS-Starter-Set

Polizeipräsident Stelzenbach beglückwünschte Bürgermeister Börner als neue KOMPASS-Kommune und überreichte dem Stadtoberhaupt das KOMPASS-Starter-Set. Darunter auch die KOMPASS-Plakette, die für den Start der Zusammenarbeit mit dem Land Hessen steht und dokumentiert, dass Gudensberg Teil der hessischen Sicherheitsinitiative ist. „Die Stadt Gudensberg darf sich ab sofort KOMPASS-Kommune nennen und steht nun dafür, dass in Kooperation mit der Polizei gemeinsam weiter an der Stärkung der Sicherheit gearbeitet wird“, so Stelzenbach bei der Übergabe des KOMPASS-Starter-Sets.

Eckpfeiler für mehr Sicherheit in Gudensberg

Gudensbergs Bürgermeister Frank Börner erwartet von der Teilnahme am Kompass-Programm einen weiteren Schub zur Stärkung der öffentlichen Sicherheit in der Chattengau-Kommune: „Besonders von der Beteiligung unserer Bürgerinnen und Bürger versprechen wir uns wichtige Hinweise und Anregungen für Sicherheitsmaßnahmen“. „Als Kompass-Kommune können wir die Zusammenarbeit zwischen Polizei, Stadtverwaltung, Präventionsrat und Bürgerschaft eng verzahnen und gemeinsam einen Maßnahmenkatalog für Gudensberg erarbeiten und umsetzen“, erläutert Börner. Neben dem Freiwilligen Polizeidienst setze die Stadt mit Kompass einen weiteren Eckpfeiler für ein sicheres und lebenswertes Gudensberg.

Innenminister Beuth zum Start einer KOMPASS-Kommune

„Mit zielgerichteten Präventionsmaßnahmen wollen wir auch das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger weiter stärken und spezifische Lösungen für die jeweiligen Probleme vor Ort schaffen. Es werden mit dem Auftakt nun alle relevanten Sicherheitspartner an einen Tisch geholt, um gemeinsam für mehr Sicherheit zu sorgen. Dies wird für ein echtes Sicherheitsplus vor Ort sorgen“, sagt der hessische Innenminister Peter Beuth zu dem Projekt.