Gudensberger Partnerschaftsverein beim Erntedankfest in Jelcz-Laskowice

Trafen die polnischen Freunde in Jelcz-Laskowice (v.l.): Dieter Buchholz, Jutta Dolle, Karsten Westrup, Justine Melnarowicz und Wolfgang Mand vom PSV. Im Hintergrund Günter Kilian.Die partnerschaftlichen Kontakte zwischen den Bürgern beider Städte pflegen und auch ein wenig Werbung für das Heimat-Städtchen zu betreiben hatte sich eine Gruppe von Mitgliedern des Gudensberger Partnerschaftvereins e.V. (PSV) vorgenommen, als sie Ende August nach Jelcz-Laskowice reiste.


Der Anlass war ein besonderer: An diesem Wochenende stand das Erntedankfest auf dem Jahreskalender. Ein Anlass, bei dem polnische ländliche Traditionen besonders beeindruckend zu sehen sind: In einem zur Großgemeinde zählenden, aber jährlich wechselnden Dorf werden beeindruckende Erntekronen präsentiert, die von der Dorfgemeinschaft erstellt wurden. Die schönsten unter ihnen werden ausgezeichnet. In diesem Jahr fand das Erntedankfest in Miloszyce statt.

Karsten Westrup (r.) vom Gudensberger Partnerschaftsverein (PSV) verteilt Prospekte am Infostand. Um diesen Wettbewerb herum kamen viele Vereine, Gruppen und Bürger/innen auf dem Festgelände zusammen, um sich zu treffen und zu feiern. Unter den vielen Ständen befand sich auch einer aus Gudensberg: Der PSV stellte dort einige schöne Seiten der Chattengau-Stadt vor und lud zu kleinen Kostenproben ein: Ahle Wurscht gab es scheibchenweise, Apfelschaumwein schlückchenweise. Schließlich sollten die Kostenproben Lust auf einen Besuch in Gudensberg machen.

Später waren die Gudensberger im Festzug mit dabei und nahmen am Gottesdienst teil. Stadtrat Ingbert Radloff grüßte alle Anwesenden herzlich von der großen Bühne und freute sich mit PSV-Vorsitzendem Dieter Buchholz darüber, neben den polnischen Gastgebern auch Bürgermeister Oleg Vasylyshyn aus der gemeinsamen Partnerstadt Schtschyrez zu treffen. Gemeinsam verbrachte man während der Bürgerbegegnung, die von der Sparkassen-Kulturstiftung für den Altkreis Fritzlar-Homberg unterstützt wurde, viele Stunden in anregendem Austausch. Am darauffolgenden Sonntag stattete die Gruppe der niederschlesischen Metropole Breslau einen Besuch ab.

Interessierter Besuch am Gudensberg-Stand.