Keine Frage des Alters: Junge und ältere Gudensberger erhalten Auszeichnung für ehrenamtliches Engagement

Stadtverordnetenvorsteher Walter Pippert (l.) und Bürgermeister Frank Börner (2.v.r.) zeichneten die ehrenamtlich aktiven Bürger/innen aus.Zugegeben: Ehrenamt hört sich schon etwas gesetzt an. Der uneigennützige Einsatz für seine Mitmenschen ist aber durchaus nicht nur etwas für ältere Semester, sondern motiviert auch junge Menschen. Einen Beweis dafür lieferte die jüngste Auszeichnungsrunde für ehrenamtliches Engagement in der Gudensberger Stadtverordnetenversammlung: Neben Heinz Karpenstein und Jürgen Preuß, die sich seit vielen Jahren engagieren, wurden sieben Jugendliche durch Stadtverordnetenvorsteher Walter Pippert und Bürgermeister Frank Börner ausgezeichnet. Die Jugendlichen sind Betreuer/innen bei der Stadtjugendpflege, den Ferienspielen und bei anderen Angeboten für Kinder und Jugendliche und damit ein echtes Vorbild, so Bürgermeister Börner.

Heinz Karpenstein gehörte 24 Jahre dem Kirchenvorstand seiner Evangelischen Kirchengemeinde an. Neben seiner Mitarbeit in der Friedhofskommission organisierte er über eine lange Zeit die Dorfnachmittage in Deute, die den Deuter Bürgern Gelegenheit boten, sich zu begegnen, sich auszutauschen und ihre Erfahrungen miteinander zu teilen. „Er war in dieser Zeit stets ein verlässlicher Ansprechpartner für alle Seiten und damit eine wichtige Stütze der Dorfbewohner“, sagte Börner in seiner Laudatio.

Seit 2007 engagiert sich Jürgen Preuß in vielen Bereichen, sein Steckenpferd sind die Heimatgeschichte und die Natur. Der ehemalige Offizier der Bundeswehr bereitet heimatgeschichtliche Themen für die Gudensberger Bürgerinnen und Bürger auf, bietet Vorträge und Themenwanderungen an. Preuß‘ besondere Leidenschaft sind Grenzsteine: Hier wurde er sogar zum Obmann für Grenzsteine ernannt. Beeindruckt zeigte sich Börner auch von der Begründung Preuß‘ für sein Engagement: „Ich habe meinem Heimatland viel zu verdanken. Jetzt möchte ich etwas zurückgeben.“

Hanna Ricarda Schilling, Vanessa Obuchov, Denise Klobuczynski, Anna Koch, Anna Sophie Thomas, Tizian Hillebold und Florian Hillebold sind noch jung an Jahren, engagieren sich aber schon langer Zeit bei der Stadtjugendpflege. Sie sind als Betreuerinnen und Betreuer bei den Kinderferienspielen im Einsatz, begleiten bestimmte Angebote für Jugendliche oder helfen bei städtischen Veranstaltungen. Bürgermeister Frank Börner war mit den städtischen Gremien der Meinung: „Dieses Engagement hat Vorbildcharakter und ich hoffe, dass sich viele andere Jugendliche etwas von Euch abschauen!“