„KOMPASS“-Kommune Gudensberg – Die nächsten Schritte für mehr Sicherheit

Der Präventionsrat kam im Gudensberger Rathaus zusammmen. Als erste Kommune in Nordhessen wurde Gudensberg im Oktober 2018 „Kompass-Kommune“. Das bedeutet: Um die Sicherheit auf Straßen und Plätzen, im privaten wie im öffentlichen Bereich zu verbessern, arbeiten die Stadt Gudensberg und die Sicherheitsbehörden des Landes, hier insbesondere die Polizeidienststellen, eng zusammen. Auf der Suche nach örtlichen Lösungen sollen Bürgerinnen und Bürger einbezogen werden. Anregungen und Hinweise nimmt die Stadtverwaltung jederzeit gern entgegen. Für das erste Halbjahr 2019 ist ein weiteres Gespräch zum Thema Sicherheit vorgesehen.

Ein Gremium, dass in Sachen Sicherheit regelmäßig zusammenkommt, gibt es bereits: Im Präventionsrat der Stadt Gudensberg tauschen sich Vertreter städtischer Einrichtungen, der Polizei, der Gemeinwesenarbeit, der Schulen, Kindertageseinrichtungen und aus Unternehmen aus und arbeiten gemeinsam an Problemlösungen. Prävention bedeutet: Vorbeugung. Daher arbeitet der Präventionsrat an Maßnahmen, die Konflikte, die zu Gewalt führen können, garnicht erst entstehen lassen.

Bürgerinnen und Bürger, die ein Anliegen in Sachen Sicherheit haben, können sich jederzeit an die Stadtverwaltung wenden. Burcin Demirkapi aus dem Bürgerbüro ist Ansprechpartnerin und hat ein offenes Ohr für alle Bürger, die Vorschläge zur Verbesserung der öffentlichen Sicherheit haben. Sie ist zu den wöchentlichen Sprechzeiten im Rathaus sowie telefonisch unter 05603/933-111 erreichbar.

Stadtjugendpfleger Martin Storm (stehend) stellte im Präventionsrat den Workshop „Gewalt Sehen Helfen“ vor. Was ist KOMPASS?
KOMPASS (KOMmunalProgrAmmSicherheitsSiegel) ist ein vom Hessischen Innenministerium initiiertes Programm, das sich an Städte und Gemeinden in Hessen richtet und auf eine dauerhafte Verzahnung und noch engere Zusammenarbeit zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Polizei und Kommune zielt. Im Verlauf des Projektes werden die örtlichen Polizeidienststellen gemeinsam mit der Kommune und Bürgerinnen und Bürger die spezifischen kommunalen Sicherheitsbedürfnisse, deren Sorgen und Ängste erheben, analysieren und gemeinsam ein passgenaues Lösungsangebot entwickeln.

Dazu soll in den kommenden Monaten in Gudensberg eine Bürgerbefragung zum Thema Sicherheitsgefühl durch die Universität Gießen durchgeführt werden. Aus dieser Arbeit soll ein konkreter Maßnahmenkatalog zur Verbesserung der Sicherheit in der Chattengau-Kommune hervorgehen.

Workshop „Gewalt Sehen Helfen“ am 25. Januar 2019
„Wie kann ich Gewalt im Alltag wirksam entgegentreten, ohne mich selbst und andere zu gefährden?“ „Wie lassen sich Konfliktsituation im Alltag wirksam entschärfen?“ Antworten auf diese Fragen gibt ein Workshop am 25. Januar 2019, der von 17.00 – 21.00 Uhr im „F26“, Fritzlarer Str. 26, Gudensberg, laufen wird. Anmeldungen für diesen Workshop sind ab sofort im Bürgerbüro des Rathauses möglich. Bitte benutzen Sie dazu diesen Anmeldebogen.