Römische Sumse

Die römische Summse

Sie ist eine Liebeserklärung an alles, was um uns herum summt und saust…
Sei es die Biene, die uns mit Honig versorgt und unsere Obstblüten bestäubt –
Sei es die Fliege, die als Polizei der verwesenden Organismen Ordnung schafft –
Oder die Mücke und die Wespe, die als Futter für Vogel, Frosch, Fisch und Libelle dient –
Und auch das Glühwürmchen, das in chemisch unverseuchtem Land mit seinem Blinklicht am Abend oder in der Nacht für ein poetisches Leuchtfeuer sorgt.
Das fünfte Bein, anatomisch falsch, ist genauso absurd wie die beiden Fühler, die in Sterne münden und hier entspringt der Funke zur eigenen Phantasie…-
“Einmal amTag einen Stern anzünden”, sagte Friedrich Nietzsche.
Das könnte jeder von uns versuchen – schon sähe die Welt heiterer aus, oder?