Werner Höhmann als Wildschadenschätzer verabschiedet

Bürgermeister Frank Börner (r.) und Rathaus-Mitarbeiter Andreas Garde (l.) verabschiedeten Werner Höhmann als Wildschadenschätzer der Stadt Gudensberg.Es war eines unter vielen Ehrenämtern, die Werner Höhmann bekleidete: Von 2010 bis 2018 trat der Gudensberger Landwirt in Aktion, wenn nach einem Wildschaden zwischen dem betroffenen Landwirt und dem für sein Revier verantwortlichen Jagdpächter trotz Schadensfeststellung durch die Kommune und Gütetermin keine Einigung erzielt werden konnte. Nun wurde Höhmann von Bürgermeister Frank Börner mit einem Dank für die geleistete Arbeit aus dem Ehrenamt verabschiedet.


Zwei Amtsperioden übte Werner Höhmann das Amt des ehrenamtlichen Wildschadenschätzer aus, die Bestellung durch die Kommune erfolgt nach den Vorgaben des Hessischen Jagdgesetzes jeweils für vier Jahre. Dabei konnten sich sowohl die in einem Schadensfall betroffenen Parteien wie auch die Stadt Gudensberg auf den Sachverstand des Landwirtes stützen, der dann eingeschaltet wurde, wenn es zunächst keine Einigung gab. Mit neutralem Blick unterbreitete Höhmann einen Entschädigungsvorschlag, der meist angenommen wurde.

„Werner Höhmann hat diese Aufgabe mit der ihm eigenen Sorgfalt und Unparteiigkeit wahrgenommen“, sagte Bürgermeister Frank Börner bei der Verabschiedung. Die Stadt Gudensberg sei ihm für sein Engagement zu Dank verpflichtet. Damit endet ein weiteres Ehrenamt für den 83-jährigen Gudensberger, der neben zahlreichen weiteren Aufgaben fast 20 Jahre als Ortslandwirt wirkte und auch als ehrenamtlicher Richter tätig war. Für seinen Einsatz erhielt Höhmann 2015 den Ehrenbrief des Landes Hessen. Zum Nachfolger Höhmanns als Wildschadensschätzer soll in Kürze Dr. Karsten Heyner aus Dorla berufen werden.