Bauarbeiten abgeschlossen: Neuer Fuß- und Radweg zum Odenberg

Der neu gebaute Rad- und Fußweg führt entlang der Landesstraße in Richtung Odenberg und Edermünde-Besse. Begleitend zur Erschließung des Geländes für einen LKW-Standplatz im Bereich des Gewerbegebietes westlich der A 49 hat die Stadt Gudensberg einen Fuß- und Radweg errichtet, der von Gudensberg kommend in Richtung Odenberg und Edermünde-Besse führt. Die Baumaßnahme, die vom Bauunternehmen Emmeluth aus Kassel ausgeführt wurde, wurde jetzt fertiggestellt. Der Weg kann von den Bürger/innen genutzt werden.

Mit der Maßnahme schlage die Stadt Gudensberg zwei Fliegen mit einer Klappe erläutert Bürgermeister Frank Börner: „Für die zahlreichen LKWs, die Gudensberg als Logistik-Standort zum Be- und Entladen aufsuchen und zum Teil hier auch über Nacht stehen, benötigen wir dringend verbesserte Bedingungen.“ Die LKWs könnten zur Zeit mangels Standplätze ihre gesetzlich vorgeschriebenen Ruhepausen nicht angemessen einhalten. In der Folge parken viele LKWs im angrenzenden Gewerbegebiet und vermüllen die Umgebung. „Mit dem LKW-Standplatz können wir hier nachhaltig Abhilfe schaffen und entlasten andere Gewerbebetriebe wie auch Anwohner“, sagt Börner.

Spaziergänger und Radfahrer profitieren auch
Aber nicht nur die Situation im Gewerbegebiet wird sich verbessern, mit der Baumaßnahme wird auch etwas für Spaziergänger und Radfahrer getan: „Der Odenberg ist ein wichtiges Naherholungsziel für die Gudensberger. Was bisher fehlte, war ein Fußweg entlang der Landesstraße nach Besse“, erläutert der Rathauschef. Der Odenberg könne auf dem neuen Weg bequemer erreicht werden und auch Radfahrer seien auf dem Weg sicherer unterwegs, ist sich Börner sicher.

Der parallel zur Landestraße L 3221 führende Fuß- und Radweg ist ca. 400 Meter lang und beginnt an der Einmündung des Wirtschaftswegs Aussiedlerhof Höhle und endet an der nördlichen Zufahrt der Fa. Plukon. Zur Verbesserung der Gewerbe- wie auch der Rad- und Fußwegeinfrastruktur investiert die Stadt Gudensberg rund 220.000 €. Auf dem LKW-Standplatz sollen bis zu 70 Fahrzeuge geparkt werden. Die Fahrer können dort ihre Ruhepause machen und auch übernachten.