Bushaltestellen (der Linie 500) in Gudensberg werden barrierefrei ausgebaut

Mitarbeiter des ausführenden Bauunternehmens haben mit den Bauarbeiten der Park and Ride Parkplätze am Alten Sportplatz begonnen. Die Bauarbeiten zum Ausbau der barrierefreien Bushaltestellen in Gudensberg haben begonnen. Den Auftrag hat das Homberger Bauunternehmen Fröde GmbH & Co. KG erhalten. Aufgrund des kursierenden Corona-Virus werden die Bauarbeiten unter strenger Einhaltung der Hygienevorschriften durchgeführt. „Es ist ganz im Sinne der Bauwirtschaft, dass die Baustellen trotz der Corona-Krise weiterlaufen können und nicht eingestellt werden“, so Jürgen Hempeler, zuständiger Projektleiter bei der Stadt Gudensberg.

Alle Bushaltestellen werden mit „Sonderbordsteinen“ ausgestattet. Diese sollen Senioren und Menschen mit Behinderungen den Einstieg in den Bus erleichtern.

Begonnen wurde mit der Bushaltestelle am Alten Sportplatz. Anschließend werden die Haltestellen „Dissen-Ost“, „Deute Mitte“ und „Kasseler Straße“ ausgebaut. Für die Bushaltestelle in Dorla, sie liegt an der Landesstraße 3150, ist das Land Hessen zuständig. Bürgermeister Frank Börner hat Hessen Mobil als zuständige Behörde aufgefordert, hier ebenfalls tätig zu werden.

Neue Park and Ride Parkplätze
Die neuen Bushaltestellen sollen bis September 2020 fertiggestellt sein. Außerdem werden 20 Parkplätze am Gelände des „Alten Sportplatzes“ als Park and Ride Plätze neu entstehen. Die Stadt Gudensberg reagiert damit auf den wachsenden Bedarf, denn vor allem die Buslinie 500 wird immer stärker genutzt. Wenn mehr Berufspendler auf öffentliche Verkehrsmittel umsteigen, dient dies auch dem Klimaschutz.

Die Gesamtausgaben des Ausbaus der Bushaltestellen betragen 380.800 €. Das Land Hessen hat dazu einen Zuschuss in Höhe von insgesamt 336.900 € bewilligt.

 

Was ist ein Sonderbordstein?

Ein Sonderbordstein, auch Busbord genannt, ist ein Betonprofil, das an Haltestellen, an denen Niederflurfahrzeuge (Busse, Straßenbahnen oder Stadtbahnen) halten, als Randstein verwendet wird. Beim Buseinstieg ist somit kein „Treppengang“ mehr erforderlich. Nicht nur behinderte Menschen, sondern auch in ihrer Mobilität eingeschränkte Personen wie z. B. ältere Mitbürger, Eltern mit Kinderwagen und kleine Kinder profitieren von Haltestellen mit einem Sonderbordstein.

An der Bushaltestelle am Rathaus befinden sich schon Sonderbordsteine.