Caritas-Jugendhilfe: Tag der offenen Tür bei der Außenwohngruppe Gleichen

Tag der offenen Tür bei der Caritas-Außenwohngruppe Gleichen (v.l.): Pfarrer Jörg Stefan Schütz (Hintergrund), Bürgermeister Frank Börner, Ortsvorsteher Volker Höhmann und Susanne Saradj vom Caritasverband Fulda..Seit etwa 3 Jahren nutzt die Caritas Kinder- und Jugendhilfe „Haus Carl Sonnenschein“ einen sanierten und umgebauten Bauernhof, den ehemaligen „Eckschmeds-Hof“, im Gudensberger Stadtteil Gleichen als Außenwohngruppe für bis zu 9 Kinder und Jugendliche. Jetzt lud die Einrichtung gemeinsam mit der Hauseigentümerfamilie Höhmann zu einem Tag der offenen Tür ein, um ihre Arbeit der Öffentlichkeit vorzustellen.

Viele Gäste konnte Einrichtungsleiterin Ulla Mex begrüßen, darunter Bürgermeister Frank Börner, Gleichens Ortsvorsteher Volker Höhmann, Susanne Saradj vom Caritasverband Fulda sowie Kirsten Heyner von der Heimaufsicht des Schwalm-Eder-Kreises. Der Eckschmeds-Hof könne bis zu 9 Kinder und Jugendliche aufnehmen, die dort alltagspädagogisch über Tag und Nacht betreut werden, erklärte Mex den Gästen. Ihren Dank richtete die Einrichtungsleiterin an die Eigentümerfamilie Höhmann, die den Hof saniert und an die Bedarfe der Kinder- und Jugendhilfe angepasst habe. Nach der Begrüßung erteilte Pfarrer Jörg Stefan Schütz den Haussegen.

Aus dem Eckschmeds-Hof wurde (wieder) ein Schmuckstück.Die Einrichtung sei in Gleichen herzlich willkommen, sagte Bürgermeister Frank Börner. Er lobte die bereits seit Jahren praktizierte gute Zusammenarbeit mit Einrichtungsleiterin Mex und ihren Mitarbeitern/innen. Mit dem Haus Rübezahl sei eine weitere Einrichtung des Caritasverbandes am Ort ansässig. Nun trage die Einrichtung mit zwei Häusern zum Dorfleben in Gleichen bei. Er wisse, dass bei der Einrichtung die Türen offen stünden und man sich jederzeit über interessierte Besucher freue. Einen Dank richtete Börner auch an die Familie Höhmann, die mit dem Sanierungsobjekt ein ortsbildprägendes Haus erhalte und so zur Vitalisierung des Dorfes beitrage.

Den Tag über konnten junge und ältere Besucher/innen zahlreiche Angebote vom Kinderschminken, Dosenwerfen und einer Hausralley nutzen. Auch gut gekühlte Getränke, Gulaschsuppe, Kaffee und Kuchen standen zur Verfügung. Eine Diashow zeigte den Fortschritt der Bauarbeiten und bei einer Feuerwehrübung konnten sich die Besucher vom guten Ausbildungsstand der Freiwilligen Feuerwehr überzeugen. Wie wohl sich die Kinder, Jugendlichen und Betreuer in dem Haus fühlen, brachten sie in einem selbst getexteten Lied zum Ausdruck.