Fachwerkhaus Besser Straße 19 wird mit Städtebaufördermitteln saniert

Zuschuss soll das Haus Besser Straße 9 in ein Schmuckstück verwandeln: Bauherr Martin Kempa mit Sohn (Mitte), Bürgermeister Frank Börner (links) und Dr. Eberhardt Kettlitz von der Stadtverwaltung beim Ortstermin.Die Besser Straße ist von der Autobahn kommend der direkte Weg ins Gudensberger Stadtzentrum. Dort prägen viele historische Gebäude das Straßenbild. Das alte Fachwerkhaus Nummer 9, ein ehemaliger Bauernhof, soll nun saniert werden. Die Stadt Gudensberg sieht das Vorhaben als Pilotprojekt für die Neugestaltung der Besser Straße.

Eigentümer Martin Kempa möchte das Haus aus dem 18. Jahrhundert gründlich modernisieren und zwei attraktive Wohnungen schaffen. Dabei soll viel der Originalsubstanz erhalten bleiben. Das Fachwerk macht schließlich den Charme des Gebäudes aus. Im Laufe der Zeit fanden aber viele Umbauten statt, so dass im Inneren einiges zu tun ist. Der Stall, ein vergleichsweise neuer Anbau, muss weichen, weil er nicht mehr saniert werden kann. Dafür entsteht eine Zufahrt auf die Freifläche, wo auch Stellplätze entstehen sollen. Vor dem Haus ist bleibt somit genug Platz, um einen freundlichen Vorgarten zu gestalten.

Die Stadt Gudensberg unterstützt die Sanierung mit Fördermitteln aus dem Städtebauprogramm „Lebendige Zentren“ und mit einer fachlichen Beratung. Das Projekt wird gefördert, weil es in das Stadtentwicklungskonzept „Gudensberg 2030“ passt. Bei einem Ortstermin wünschte Bürgermeister Frank Börner dem Eigentümer eine glückliche Hand bei der Sanierung. Die neuen Wohnungen sollen voraussichtlich im Frühjahr 2022 fertig sein.

Nähere Informationen zu den Fördermöglichkeiten in Gudensberg sind unter www.gudensberg2030.de zu finden.