Friedhofshalle durch Dachsanierung zukunftsfest gemacht

Sascha Krone und Ronny Artmann, beide Fa. Horstmann, Wabern, und Jürgen Hempeler, Bauleiter bei der Stadt Gudensberg (v.l.) trafen sich zur Baustellenbesprechung auf dem Gerüst. Gudensberg hat sieben Friedhöfe, alle werden von der Stadt betrieben. In allen Stadtteilen gibt es auch Friedhofshallen, die regelmäßig gewartet und im Hinblick auf Reparaturbedarf kontrolliert werden müssen. Das ist eine Aufgabe der städtischen Friedhofsverwaltung, die im Rathaus von Jörg Daniel wahrgenommen wird.

„Es ist wichtig, Schäden frühzeitig zu erkennen und schnell zu handeln“, so Jörg Daniel, „sonst können selbst kleine Schäden hohe Folgekosten verursachen.“ Rund 75.000 € wende die Stadt Gudensberg jedes Jahr für die Unterhaltung ihrer Friedhöfe auf.
In diesen Tagen wurde die Friedhofshalle des Gudensberger Friedhofes instandgesetzt. Dort waren Feuchtigkeitsschäden am Dach festgestellt worden. Ein Schaden, der häufig bei älteren Flachdächern auftritt. Durch Undichtigkeiten in der Dachhaut dringt Wasser ins Gebäude und schädigt, wenn es längere Zeit verborgen bleibt, die Tragfähigkeit des Daches.

Betroffen waren nicht die das Vordach tragenden Balken, aber rund 12 qm Holzschalung, die ausgetauscht werden mussten, um weitere Schäden zu vermeiden, erläutert Bautechniker Jürgen Hempeler von der Bauverwaltung der Stadt Gudensberg.

Das ausführende Unternehmen, die Fa. Horstmann Dachdecker- und Bauklempnerei, Wabern, musste dazu die vorhandene Attikaabdeckung demontieren. Die anschließende Sanierung umfasste neben dem Austausch der Holzschalung die großflächige Erneuerung der Dachabdichtung einschließlich der Wandanschlüsse und der Übergänge zu den Dachrinnen. Verwendet wurde eine spezielle Kunststofffolie, die nun dauerhaft die Nässe vom Gebäude fernhalten wird. Etwa 10.000 € kostete die Sanierung.