Gudensberg stellt Räume für Musikschule zur Verfügung

In der ehemaligen Buchhandlung Holetz ist Platz genug: Musikschullehrer Robert Forberger und seine Schülerin Ida (l.) beim Cello-Unterricht. Ein Platz für Kultur bleibt es, aber dort, wo vor kurzem noch Bücher verkauft wurden, finden nun Unterrichtsstunden der Musikschule Schwalm-Eder Nord statt. Die Stadt Gudensberg hat den Raum der früheren Buchhandlung Holetz der Musikschule zur Verfügung gestellt, da der Platz im Kulturhaus Synagoge nicht ausreicht, um den Unterricht so durchzuführen, wie es die Corona-Hygienepläne erfordern.

Zweckmäßig ist der Raum inzwischen ausgestattet, Stühle und Tische stehen bereit, auch eine Trennwand aus Acrylglas, wenn mit Blasinstrumenten Musizierende oder Singende getrennt werden müssen. Für Cello-Lehrer Robert Forberger und seine Schülerin Ida aus Obervorschütz ist das kein Problem: Sie können beim Einzelunterricht genügend Abstand halten.

Schnell und unbürokratisch
Forberger lobt nicht nur die großzügige Fläche des Raumes – denn in den Kabinen des Kulturhauses Synagoge geht es deutlich enger zu -, auch die Lüftungsmöglichkeiten sind gut. Die Fenster blieben schrägt gestellt, nach dem Unterricht könne durchgelüftet werden, erläutert der Cello-Lehrer. Bis zu den Herbstferien findet an Montagen und Dienstagen Unterricht in dem Nebenraum des Bürgerhauses statt, erläutert Kristina Schönewald, die Außenstellenleiterin der Musikschule in Gudensberg. Danach würden es nochmal ein paar Schüler mehr. Die Musikschule sei froh, dass mit wachsender Nachfrage nach Musikunterricht auch mehr Räume zur Verfügung stehen. Froh ist sie auch darüber, dass die Stadt Gudensberg schnell und unbürokratisch helfen konnte, denn nicht nur im früheren Buchladen wird unterrichtet, bereits vor den Sommerferien fand Unterricht in einem Raum der Stadtjugendpflege statt.