Informationsveranstaltung zum multifunktionalen Begegnungszentrum fällt aus

Soll ein Kommunikations- und Begegnungszentrum werden: Das Gebäude des ehemaligen Teehandels im Gudensberger Grabenweg.Die für den 12. November geplante Informationsveranstaltung zum Mitgestalten des zukünftigen multifunktionalen Begegnungszentrums „G1“ in Gudensberg kann aufgrund der aktuell geltenden Kontaktbeschränkungen leider nicht stattfinden.

Um die potentiellen Nutzer dennoch in die Planungen einzubinden, ermittelt die Stadt Gudensberg mithilfe eines Fragebogens aktuell den Flächenbedarf sowie weitere Eckdaten der zukünftigen Nutzer des Zentrums. Sobald es die Gesundheitslage zulässt lädt die Stadt Gudensberg erneut zu einer Informationsveranstaltung ein.

Den Fragebogen können Sie hier herunterladen.

 

Hintergrund

„Das künftige Kommunikations- und Begegnungszentrum im Grabenweg soll ein Treffpunkt für jedermann und alle Generationen sein“, umriss Bürgermeister Frank Börner das Konzept für die neue Einrichtung in Gudensberg, die allen offen stehen solle. Mit dem Objekt Grabenweg 1, das den Arbeitstitel „G1“ erhalten hat, stehe ein solches Haus zur Verfügung. „Durch Mehrfachnutzung und ein kluges Raumkonzept wollen wir auf die Bedürfnisse unserer ehrenamtlichen Gruppen reagieren und einen Mehrwert für die Gudensberger Bürgerinnen und Bürger schaffen“, sagte Börner. Mit dem Projekt sei man auch bei der Innenstadtbelebung auf dem richtigen Weg: „Das Begegnungszentrum wird neues Leben in unsere Innenstadt bringen, die Besucherfrequenz erhöhen und unsere Betriebe stärken“, erläuterte der Rathauschef.

Das als Supermarkt in den 1980er Jahren errichtete Objekt verfügt über 780 qm Nutzfläche im Erdgeschoß, die barrierefrei zugänglich sind. Auf dem 2.800 qm großen Grundstück gibt es zahlreiche Stellplätze, die durch den Ankauf dauerhaft für öffentliche Zwecke genutzt werden können. Nach der Nutzung als Supermarkt hatte in dem Gebäude lange Zeit ein Teehandel seinen Sitz, der von dort deutschlandweit seine Kunden belieferte. Nach der Insolvenz des Unternehmens stand das Gebäude mehrere Jahre leer, eine gewerbliche Anschlussnutzung ließ sich nicht realisieren.

Für den nun anstehenden Umbau stehen der Stadt Gudensberg rund 2 Mio. € aus einem Förderprogramm des Bundes für Kommunikations- und Begegnungszentren zur Verfügung. Der städtische Anteil beträgt 224.000 €. In dem Gebäude soll ein Bürgertreff entstehen, in dem musiktreibende Vereine, der Verein „Mach Mit“, der Integrationsbeauftragte, weitere örtliche Vereine sowie Angebote der städtischen Kultur- und Generationenarbeit ein neues Zuhause finden.