Infos rund um das Bauen in Gudensberg

Bauen in Gudensberg

  • Bewerbungsablauf, Punktesystem, Vergabekriterien

    Die Vergabe der Baugrundstücke in beiden Baugebieten erfolgt in einem Verfahren. Der Bewerber muss dabei angeben, für welches der beiden Baugebiete seine Bewerbung gelten soll.
    Die Bewerbung auf einen Bauplatz erfolgt über ein online-Formular. Dieses finden Sie unter

    https://bewerbung.gudensberg.de.

    Nach Abgabe Ihrer Bewerbung erhalten Sie eine schriftliche Eingangs-Bestätigung mit Ihren Angaben zur Kontrolle per Briefpost.
    Die 37 Bewerber mit der höchsten Punktzahl werden nach dem 31.01.2021 gegebenenfalls aufgefordert, Belege für Ihre Angaben per E-Mail einzureichen. Bis voraussichtlich Ende Februar 2021 erfolgt die Einladung zur Bauplatzvergabe.

     

    Kriterien für die Vergabe

     

    • Die Bewerbungen werden anhand des nachfolgend aufgeführten Punktesystems bewertet. Die Kriterien müssen zum Ablauf der Bewerbungsfrist erfüllt sein. Bei Bewerbungen von Ehepaaren oder anderen Bauherrengemeinschaften gelten die Kriterien als erfüllt, wenn eine Person sie erfüllt.
    Kriterium Punkte max. Punkte
    1.) Wohnsitz/Arbeitsplatz

    Ist oder war der Bewerber seit mehr als 3 Jahren mit Hauptwohnsitz in Gudensberg gemeldet oder hat der Bewerber aktuell seit mindestens 1 Jahr seinen Arbeitsplatz in Gudensberg?

    entweder

    3 Punkte für Wohnsitz oder

    2 Punkte für Arbeitsplatz

    falls zutreffend

    3
    2.) Kinder

    Kinder unter 18 Jahren mit Hauptwohnsitz beim Bewerber

    1 je Kind 3
    3.) Ehrenamtliches Engagement

    Übt der Bewerber seit mindestens 3 Jahren aktiv ein Ehrenamt innerhalb eines eingetragenen Vereins mit Sitz in Gudensberg oder in einer in Gudensberg ansässigen oder schwerpunktmäßig tätigen allgemein anerkannten Organisation im Bereich Soziales, Kultur, Bildung, Sport, Hilfs- und Rettungsorganisationen, Politik oder Kirche mit einem jährlichen Zeitaufwand von mindestens 50 Stunden pro Jahr aus?

    3

    falls zutreffend

    3
    4.) Eigentum

    Ist der Bewerber Eigentümer eines baureifen oder nach dem Jahr 2000 bebauten Wohngrundstücks in Gudensberg?

    -3

    falls zutreffend

    -3

     

    Als Beleg für die Erfüllung der Kriterien „Arbeitsplatz“ und „ehrenamtliches Engagement“ hat der Bewerber eine Bescheinigung des Arbeitgebers bzw. des Vereins/der Organisation  vorzulegen.

    Wenn aufgrund von Schwerbehinderung (i.S.d. Schwerbehindertenrechts nach Sozialgesetzbuch IX mit einem Grad der Behinderung ab 70) oder Pflegebedürftigkeit (i.S.d. Pflegeversicherungsgesetzes bei einer Zuordnung der Pflegebedürftigkeit ab Pflegegrad 3) ein Neubau geplant ist, wird auf den Abzug von 3 Punkten wegen bestehenden Eigentums verzichtet.

    Voraussetzungen für die Bewerbung

    Der Bewerber ist eine volljährige natürliche Person.

    Ehepaare oder andere Bauherrengemeinschaften aus 2 oder mehr Personen sollen eine gemeinsame Bewerbung abgeben. Geben Ehepaare oder andere Bauherrengemeinschaften keine gemeinsame Bewerbung ab, sondern als Einzelperson(en), wird der Bauplatz auch nur an die jeweilige Einzelperson und nicht an das Ehepaar oder die Bauherrengemeinschaft verkauft.

     

  • Kaufpreis

    Höhe: Die Preise für Baugrundstücke wurden durch den Magistrat wie folgt festgelegt:

    Baugebiet Preis p. qm
    Maden, Hans-Geisser-Straße

    121,30 €

    Gudensberg-Süd, WA1

    149,30 €

    Gudensberg-Süd, WA2

    171,50 €

    Gudensberg-Süd, WA3

    182,61 €

    Fälligkeit: Der Kaufpreis wird in der Regel sechs Wochen nach Beurkundung des Kaufvertrages beim Notar zur Zahlung fällig, nicht jedoch vor dem 01.12.2021.

  • Lageplan, Teilungsplan

    Die Pläne für die Baugebiete können Sie sich über die nachfolgenden Links herunterladen:

  • Auswahl eines Bauplatzes, Zuteilung

    Die 37 höchstbepunkteten Bewerber (7 für Maden, 30 für Gudensberg) werden zu einem Termin eingeladen. Dabei erfolgt die Auswahl der Baugrundstücke nach Reihenfolge der Punkte. Bei Punktegleichheit entscheidet das Los über die Reihenfolge.

    Die Aufteilung der Baugebiete können Sie hier einsehen.

  • Bebauungsplan

    Der Bebauungsplan enthält Festsetzungen über Art und Maß der baulichen Nutzung. Er enthält beispielsweise Vorgaben über die maximal zulässige Höhe von Gebäuden, über einzuhaltende Grenzabstände, über Dachformen und -neigungen usw. Ein Bebauungsplan erstreckt sich in der Regel nur über Teilbereiche einer Ortschaft. Die Festsetzungen können zum Teil unterschiedlich sein. Unter der Website https://bauleitplanung.gudensberg.de finden Sie alle Unterlagen zu laufenden Verfahren der örtlichen Bauleitplanung entsprechend der ortsüblichen Bekanntmachung. Weiter unten finden Sie dort alle rechtskräftigen Bebauungspläne der Stadt Gudensberg, die im Geoportal Hessen erfasst sind.

  • Reservierungsdauer, Reservierungskosten

    Die Bewerbung auf einen Bauplatz und dessen Reservierung sind kostenlos. Ein Vertragsmuster stellen wir kostenlos zur Verfügung, dieses wird voraussichtlich zum 01.02.2021 vorliegen. Mit Erstellung eines individuellen Kaufvertrags-Entwurfs können Notargebühren entstehen.

    Der notarielle Kaufvertrag ist zügig nach Zuteilung abzuschließen; erfolgt dies innerhalb von 4 Monaten nach dem Vergabetermin nicht, erlischt die Reservierung des Baugrundstücks.

  • Bewerbungsfrist

    Bewerbungen können bis zum 31.01.2021 über unter  https://bewerbung.gudensberg.de eingereicht werden. Bewerber werden nach Ablauf der Bewerbungsfrist aufgefordert Belege für die Angaben in elektronischer Form einzureichen.

  • Mehrfamilienhäuser und Geschosswohnungsbau

    Wenn Sie im Baugebiet Gudensberg-Süd planen ein Mehrfamilienhaus oder Geschosswohnungen zu errichten, bewerben Sie sich bitte ebenfalls über unser online-Formular und wählen im Feld „Anzahl Wohneinheiten“ den entsprechenden Wert aus. Wir merken Ihre Interessensbekundung vor und werden uns mit Ihnen in Verbindung setzen. Die Vergabe der Grundstücke für Mehrfamilienhäuser und Geschosswohnungsbau erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt.

  • Auflagen, Pflichten und Baubeschränkungen des Bauherrn

    Pflichten nach dem Erwerb

    1. Die Frist zur Bebauung eines Baugrundstücks mit einem bezugsfertigen Wohnhaus beträgt 3 Jahre ab Vertragsabschluss. Erfolgt die Freigabe des Baugebietes nach Vertragsabschluss beginnen die 3 Jahre ab dem Datum der Freigabe.
    2. Nach Ablauf der Frist kann die Stadt das Grundstück gegen Erstattung des Kaufpreises zurückverlangen. Dafür wird eine Rückauflassungsvormerkung im Grundbuch eingetragen.
    3. Der Erwerber darf das Baugrundstück vor Errichtung eines bezugsfertigen Wohnhauses weder verkaufen noch verschenken. Dies gilt auch für etwaige Erben.

    Weitere Regelungen für Gudensberg-Süd (B84)

    Kaution für Herstellung der Einfriedung zu öffentlichen Grünflächen:

    Die in dem Baugebiet „Auf dem Lerchsfeld“ geplanten öffentlichen Grünflächen sollen einen guten optischen Eindruck machen, damit die Grünanlagen den Bürgerinnen und Bürgern einen wirklichen Freizeit-und Erholungswert bieten. Daher wurden im Bebauungsplan folgende Festsetzungen getroffen:

    „Einfriedungen zur öffentlich festgesetzten Grünfläche [gem. §9 Abs. 1 Nr. 15 BauGB] sind ausschließlich in Form von Einfriedungshecken zulässig.“

    Nicht zulässig sind damit z.B. Stützmauern, Sichtschutzwände, Metallzäune mit Kunststoffgeflecht usw., die in den letzten Jahren stärkere Verbreitung finden. Da die Wirkung der öffentlichen Grünflächen, wenn sie von den Sichtschutzzäunen und Mauern der Anlieger eingerahmt würden, sehr stark negativ beeinträchtigt würde, sind gemäß B-Plan ausschließlich Hecken zugelassen. Weiterhin ist festgesetzt:

    „Auf den nicht überbaubaren Grundstücksflächen ist in einem Abstand von 2,00 Meter zur festgesetzten öffentlichen Grünfläche [gem. §9 Abs. 1 Nr. 15 BauGB] die Errichtung von Nebenanlagen oder baulicher Anlagen [genehmigungsfreie Bauvorhaben mit eingeschlossen] nicht zulässig.“

    Das bedeutet, dass im Abstand von 2 m oder weniger bauliche Anlagen wie z.B. Gartenhäuschen, Brennholzschuppen, Garagen usw. nicht errichtet werden dürfen.

    Zur Sicherstellung dieser Auflage wird von der Stadt Gudensberg eine Kaution erhoben.

    • die Kaution wird nur erhoben für Baugrundstücke, die an eine öffentliche Grünanlage angrenzen.
    • Innerhalb von 2 Jahren nach Freigabe des Baugebietes oder Abschluss des Kaufvertrages (je nachdem, was zuerst eingetreten ist) muss eine Hecke gemäß Bebauungsplan angelegt sein.
    • 1 weiteres Jahr später erfolgt eine Kontrolle der Pflanzung, danach wird die Kaution erstattet.
    • Die Kaution beträgt pro laufenden Meter Grundstücksgrenze zur Grünfläche 100 €.

    Weitere Regelungen für Maden (B86)

    Durch die Grundstücke Hans-Geisser-Straße 12 und 14 führt eine Kanalleitung. Dieser Bereich kann nicht mit einem Haus überbaut werden, aber Carport/Garage.

  • Baugenehmigung

    Die Baugenehmigung kann bei Bedarf auch schon vor dem Kauf eines Grundstücks beantragt werden. Bei Bauvorhaben im Geltungsbereich eines Bebauungsplanes ist in der Regel eine (Bau-) Anzeige ausreichend. Auskünfte erteilt das Bauamt.

  • Bauwasseranschluss

    Unter einem Bauwasseranschluss versteht man eine provisorische Wasserzapfstelle, die während der Durchführung eines Bauvorhabens eingerichtet werden kann. Ein Bauwasseranschluss kann beim zuständigen Wasserversorger beantragt werden.

    siehe Eintrag „Wasseranschluss/Wasserversorgung“

  • Erschließungskosten

    Der Kaufpreis für Baugrundstücke der Stadt Gudensberg beinhaltet alle erstmaligen Erschließungskosten (anteilige Kosten für den Straßenbau, Kanal- und Wassernetz usw.). Hinzu kommen die Kosten der Hausanschlüsse: Kanal-, Wasser-, Strom-, Telekommunikations/Glasfaser- und ggf. Gasanschluss.

  • Förderprogramme

    Energieeffizientes Bauen: KfW-Förderung

    Nach Berechnungen des Umwelt-Bundesamtes beträgt der auf Gebäude entfallende Anteil 35% des gesamten deutschen Endenergieverbrauchs. Um dem Klimawandel zu verlangsamen soll der Energieverbrauch der Gebäude in Deutschland bis 2050 um 80% reduziert werden. Das Neubaugebiet „Auf dem Lerchsfeld“ bietet den Hausbauenden die Möglichkeit, energieeffizient und damit klimaschonend und zukunftsorientiert zu handeln.
    Für Neubauten vorgeschrieben ist nach dem aktuellen Gebäudeenergiegesetz ein Gebäude-Energieverbrauch von 75% des zugrundeliegenden Referenzwertes. Mit dem Standard 55 der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) werden nur 55% Energie im Betrieb des Gebäudes erreicht. Zur Realisierung dieser besseren Energieausbeute gibt es Förderprogramme der KfW. Das Förderprodukt 153 „Energieeffizient bauen“ bietet einen Kredit mit einem Tilgungszuschuss von bis zu 18.000 €. Damit werden die baulichen Mehrkosten gegenüber einem geringeren Standard gedeckt. Hinzu kommt die Umsetzung durch eine von der KfW ebenfalls geförderte Energieberatung (Programm 431). Die KfW führt eine Liste mit erfahrenen Energieberatungsunternehmen. Damit sind alle für die Förderung notwendigen Informationen sehr einfach und schnell auf der Homepage der KfW zu finden. Die Beantragung des Kredits mit Tilgungszuschuss erfolgt über die eigene Hausbank.
    Zur Anwendung beim Bau kommen markt- und handelsübliche Methoden und Materialien. Das sind z. B. Dämmmaterialien für die Außenwände, die Kellerdecke und das Dach, besonders abgedichtete Fenster und Solarenergieanlagen zur Stromerzeugung und zur Erzeugung von Warmwasser sowie besonders moderne Heizungsanlagen.
    Die Vorteile liegen auf der Hand: Mit der besseren, der effizienteren Nutzung der Energie wird der CO2-Ausstoss bei der Energieerzeugung gesenkt und so aktiv zum Klimaschutz beigetragen. Die Bewohnerinnen und Bewohner des energieeffizienten Gebäudes profitieren zusätzlich von dauerhaft niedrigeren Energiekosten. Sie leisten damit auch einen wertvollen Ausgleich für die Versiegelung des Bodens. Das Eigenheim dient so auch dem Wohl der Allgemeinheit.

    Informationen über die Förderprodukte 153 und 431 der KfW:
    https://www.kfw.de/inlandsfoerderung/Privatpersonen/Neubau/Produktfinder/

  • Gasanschluss

    Im Baugebiet in Maden steht keine zentrale Gasversorgung zur Verfügung. Für Gudensberg-Süd hat der Versorger noch nicht entschieden ob eine zentrale Gasversorgung gebaut wird.

  • Grundpfandrechte

    Grundpfandrechte sind dingliche Verwertungsrechte an Grundstücken. Der Inhaber eines Grundpfandrechtes darf bei Zahlungsschwierigkeiten die Zwangsversteigerung oder Zwangsverwaltung des Grundstücks betreiben und den erzielten Erlös für sich behalten. Grundpfandrechte vermitteln eine gute Sicherheit, da Grundstücke beständige Wertträger sind, die nicht verloren oder untergehen können. Sie werden vor allem zu Gunsten von Banken und Sparkassen sowie speziellen Hypothekenbanken und Bausparkassen zur Absicherung von Krediten bestellt. Übliche Grundpfandrechte sind: die Hypothek, § 1113 BGB und die Grundschuld, § 1191 BGB. Beabsichtigen sie die Einbeziehung von Grundpfandrechten in ihre Baufinanzierung – was in der Regel der Fall ist – empfiehlt es sich, rechtzeitig vor Beurkundung des Grundstückskaufvertrages Kontakt mit dem Notar aufzunehmen.

  • Grundbuch

    Im Grundbuch steht, „welches Grundstück wem gehört“. Kaufen Sie ein Grundstück, werden Sie als neuer Eigentümer ins Grundbuch eingetragen. Die Grundbücher werden beim Grundbuchamt geführt. Das Grundbuchamt ist eine Abteilung des Amtsgerichts. Das für Gudensberg zuständige Grundbuchamt ist beim Amtsgericht Fritzlar angesiedelt.

  • Grunderwerbsteuer

    Für den Käufer eines Grundstücks fällt Grunderwerbsteuer an. Die Grunderwerbsteuer beträgt 6 % des Grundstückskaufpreises.

  • Internet

    Maden: In Maden wurden bereits Glasfaser-Anschlussleitung in jedes Baugrundstück gelegt.
    Gudensberg: Es erfolgt die Verlegung von Glasfaser-Anschlussleitung in jedes Baugrundstück.

    Anbieter für die Glasfaseranschlüsse ist die Netcom Kassel.

  • Kanalanschluss

    Für den Kanalanschluss ist relevant, ob das Grundstück an ein Trennsystem oder ein Mischsystem angeschlossen wird. Beim Trennsystem erfolgt die Abwasserableitung getrennt, d.h. Schmutzwasser einerseits und Niederschlagswasser andererseits werden in separaten Kanälen abgeleitet. Entsprechend müssen auf dem Baugrundstück die Entwässerungsleitungen getrennt angeschlossen werden. Im Mischsystem werden Schmutz- und Niederschlagswasser zusammen eingeleitet. In den Neubaugebieten Gudensberg-Süd und Maden erfolgt die Ableitung des Abwassers im Trennsystem. Kaufen sie einen Bauplatz, sind im Regelfall die Hausanschlüsse, d.h. die Abzweige von der Hauptleitung, bis ca. 1 m ins Baugrundstück vorverlegt. Es ist Sache des Bauherrn, an diesem Hausanschluss seine Grundstücksentwässerung anzuschließen. In jedem Fall ist vor Verfüllung der Rohrgräben eine Abnahme durch das städtische Bauamt durchzuführen.

  • Kaufvertrag

    Der Vertrag über den Verkauf eines Grundstücks wird bei einem Notar abgeschlossen. Haben sie sich – nachdem sie die Frage der Finanzierung mit ihrem Kreditinstitut geklärt haben – für den Kauf eines Bauplatzes von der Stadt Gudensberg entschieden, wird die Stadt einen Notar mit der Vorbereitung des Vertrages beauftragen. Sie erhalten dann von dem Notar zunächst einen Vertragsentwurf zugesandt. Sie haben dann Zeit, noch offene Fragen mit der Stadt oder dem Notar zu klären. In jedem Fall sollten Sie sich danach mit dem Notariat in Verbindung setzen, um entweder den Terminvorschlag für die Beurkundung des Kaufvertrages zu bestätigen oder einen Ausweichtermin vorzuschlagen.

  • Notar

    Grundstückskaufverträge müssen von einem Notar beurkundet werden. Zuvor versendet der Notar an beide Vertragsparteien einen Entwurf des Kaufvertrages. Vor dem Notar müssen in der Regel auch die Grundpfandrechte, die der Absicherung ihrer Kredits dienen, bestellt werden. Dafür fallen zusätzliche Gebühren an, die sich nach der Höhe des Grundpfandrechts berechnen.

    Für die Beurkundung des Grundstückskaufvertrages beim Notar fallen Gebühren an. Diese sind vom Käufer zu tragen. Die Gebühren richten sich nach dem Wert des Grundstücks. Als Anhaltspunkt kann man mit ca. 1 % des Grundstückswertes an Notargebühren kalkulieren.

  • Stromanschluss

    Der Stromanschluss wird vom örtlichen Energieversorger, in Gudensberg der EAM Netz GmbH, hergestellt. Die Herstellung des Stromanschlusses muss dort beantragt werden. Für die Herstellung des Stromanschlusses verlangt der Energieversorger einen Baukostenzuschuss. Dieser beträgt in der Regel ca. 2.000 € und kann sich dann geringfügig erhöhen, wenn Ihr Haus weiter als 10 m von der Straße entfernt steht.

  • Vermessung

    Vermessungsdienstleistungen können sowohl vom Amt für Bodenmanagement (ehem. Katasteramt) als auch von öffentlich bestellten Vermessungsingenieuren ausgeführt werden. Von der Stadt zum Kauf angebotene Grundstücke sind „fertig vermessen“ und werden dort, wo sie gemeinsamen Eckpunkten mit anderen Grundstücke haben, mit Grenzsteinen oder anderen Grenzzeichen abgemarkt.

  • Wasseranschluss, Wasserversorgung

    Je nachdem in welchem Stadtteil sie bauen, erhalten sie ihr Wasser

    • von der Stadt Gudensberg (Stadtteile Gudensberg, Dissen, Deute)
    • vom Wasserzweckverband Kirchberg-Gleichen-Dorla-Werkel (Stadtteile Gleichen und Dorla)
    • vom Wasserverband Gruppenwasserwerk Fritzlar-Homberg (Stadtteile Obervorschütz und Maden).

    In der Regel sind die einzelnen Abzweige von der Hauptleitung, die so genannten Hausanschlüsse, bereits bis ca. 1 m in die jeweiligen Baugrundstücke hineingelegt. Kaufen sie ein Grundstück von der Stadt Gudensberg, werden die Hausanschlusskosten in Höhe von 2.950,00 € insoweit in den Grundstückskaufpreis eingerechnet. Die Verlängerung dieses Abzweiges bis in das geplante Gebäude ist Sache des jeweiligen Wasserversorgers. Dieser führt diese Arbeiten durch oder beauftragt eine Fachfirma. Die Kosten für diese Verlängerung des Hausanschlusses werden nach Aufwand abgerechnet.

  • Zisterne

    In unseren Baugebieten ist eine Zisterne vorgeschrieben. Nähere Informationen hierzu können den jeweiligen Bebauungsplänen entnommen werden.

  • Straßenendausbau

    Die Kosten für den Straßenendausbau sind im Grundstückspreis enthalten. Der Endausbau erfolgt in der Regel, sobald der Großteil der Grundstücke bebaut ist.

  • Beratungsbedarf

    Sollten sie weitere Fragen rund um unsere Baugebiete haben senden sie uns bitte eine E-Mail an bauen@stadt-gudensberg.de.

    Zusätzlich planen wir ab Mitte Januar Beratungsgespräche online oder per Telefon anzubieten. Näheres erfahren sie zu gegebener Zeit über unsere Homepage oder im Rahmen ihrer Bauplatzbewerbung.

  • Ansprechpartner in der Verwaltung

    • Erwerb von Baugrundstücken: Matthias Ringlebe, 05603 – 933 123, bauen@stadt-gudensberg.de
    • Auskunft zu Bebauungsplänen: Verena Kopp, 05603 – 933 122, bauen@stadt-gudensberg.de
    • Wasser- und Kanalanschluss: Jürgen Hempeler, 05603 – 933 124, bauen@stadt-gudensberg.de
    • Herstellung Wasseranschluss: Wasserwerk Gudensberg, 05603 – 933 101, wasserwerk@stadt-gudensberg.de
    • Herstellung Wasseranschluss: Gruppenwasserwerk Fritzlar-Homberg (für Maden), 05681 – 9889 0