Integration ergibt sich nicht von allein – Neuer Integrationsberater für EU2-Bürger

Rositsa Radeva und Peter Stojanov (v.l.) besuchen die Sprechstunde von Integrationsberater Biser Ivanov (r.).Rositsa Radeva und Peter Stojanov haben einen dicken Stapel Papiere dabei. Um zu verstehen, um was es in den Schreiben geht, die sie von verschiedenen Behörden erhalten haben, benötigen sie Hilfe. Daher haben sie sich bei Biser Ivanov zum Gespräch angemeldet. Der seit einigen Wochen in Gudensberg tätige Integrationsberater ist in beiden Kulturen, der deutschen und der bulgarischen, wie auch in beiden Sprachen zu Hause. Er verstärkt die Arbeit des Integrationsbeauftragten Sofyen Gharbi und wird sich vor allem um die sogenannten EU2-Bürger kümmern.

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„Wer flieht, verliert sein Leben“ – Gedenkstunde zur Pogromnacht am 9.November

Gedenkstunde an die Pogromnacht am 9. November im Kulturhaus Synagoge Foto: Rainer SanderGudensbergs Erster Stadtrat Walter Berle und Gerd Kühl von der Dr.-Georg-August-Zinn-Schule (GAZ) haben während der Gedenkstunde zur Pogromnacht am 9. November dazu aufgerufen, den Geschehnissen der NS-Zeit, die 1938 mit den Pogromen gegen jüdische Mitbürger bis dato einen Höhepunkt erreichten, in der nationalen wie auch in der regionalen Gedenkkultur einen anhaltenden Platz einzuräumen. Bei der Gedenkstunde im Kulturhaus Synagoge hatten Schüler/innen der GAZ an das Schicksal zweier jüdischer Familien aus Gudensberg erinnert, die ihre Heimat verlassen mussten. Während einige von ihnen aus Deutschland entkommen konnten, wurden andere deportiert und in Konzentrationslagern ermordet.

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Ehrenamtliches Engagement: Schlagen Sie Menschen vor, die eine Auszeichnung verdient haben

In Gudensberg setzen sich viele Mitbürger/innen freiwillig und ehrenamtlich für eine gute Sache ein. Sie leisten unentgeltlich Dienst für soziale Zwecke, engagieren sich für die Umwelt oder sind in kulturellen und gesellschaftspolitischen Dingen aktiv. Ehrenamtliches Engagement ist unverzichtbar. Es trägt zum Funktionieren und zum Zusammenhalt unserer Stadt bei. Für eine älter werdende Gesellschaft wird ehrenamtlicher Einsatz zunehmend wichtiger.

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Mit „Hagdan“ unterwegs – Geschichte im Chattengau hautnah erleben

Titel der spannenden GeschichtsbroschüreIm September 2017 ist das Projekt „Geschichtserlebnis Chattengau“ der Stadt Gudensberg abgeschlossen worden, das mit Mitteln der Europäischen Union gefördert wurde. Vier Produkte sind dafür entwickelt worden: 1. Ein Faltblatt mit einer Fahrradtour zu besonderen historischen Orten im Stadtgebiet von Gudensberg. 2. Vier Infotafeln, die entlang dieser Route über besondere historische Orte informieren. 3. Eine Broschüre über das Leben eines germanischen Kriegers. 4. Zehn Infoblätter zur Historie der Region.

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Bürgermeister vor Ort: „Minischick“ für den Nachwuchs

Bürgermeister Frank Börner (l.) und Jessica Rudolf schauen sich zwei Kleidungsstücke aus der minischick-Werkstatt an.In Jessica Rudolfs kleinem Laden, der zugleich Werkstatt ist, erkennt der Besucher sofort, worum es geht:  In dem gemütlichen Fachwerkraum im Schwimmbadweg stehen jede Menge Stoffballen sowie Zubehör zum Schneidern in den Regalen.  Auch eine große Auswahl von Kleidungsstücken hängt auf der Stange. Sie sollen den Kunden als Anregung dienen, erläutert die Inhaberin ihrem heutigen Gast, Bürgermeister Frank Börner.

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„Ein Haus für die Menschen“: Lazarus-Dienst baut neu im Nacker Weg

„Bauen ist Leben“ (v.l.): Bürgermeister Frank Börner, Frank Dittmar, Geschäftsführer Dittmar Baugesellschaft, Hendrik Bargheer, Geschäftsführer Lazarus-Dienst, Reinhard Schumacher, Pfarrer Ev. Freikirche der Gemeinde Gottes, Markus Schütz, Pflegedienstleiter Altenzentrum Eben Ezer, Ralf Lengemann, Büroleiter Stadt Gudensberg und Walter Berle, Heimleiter Altenzentrum Eben-Ezer bei der Grundsteinlegung für den Neubau des Lazarus-Dienstes.Im Nacker Weg in Gudensberg schießt derzeit ein Gebäude in die Höhe, das in einigen Monaten den noch in der Bahnhofstrasse ansässigen Lazarus-Pflegedienst sowie die Verwaltung einiger zum „Sozialdienst im Freikirchlichen Bund der Gemeinde Gottes e.V.“ gehörende Einrichtungen aufnehmen soll. Wegen des raschen Baufortschritts fand die jetzt anberaumte Grundsteinsteinlegung bereits zwischen halbhohen Wänden des Gebäudes statt.

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