Radwegenetz: Lücke zwischen Gudensberg-Dissen und Edermünde-Besse geschlossen

Lücke für den zunehmenden Radverkehr im Chattengau geschlossen (v.l.): Bürgermeister Frank Börner, Konstantin Freund, Fa. Wachenfeld, Johannes Ranft, Fa. Wachenfeld, Landrat Winfried Becker, Andrey Gerth, Fa. Wachenfeld, Tatjana Grau-Becker, Leiterin der Wirtschaftsförderung des Schwalm-Eder-Kreises, Bürgermeister Thomas Petrich, Jürgen Hempeler, Stadt Gudensberg, und Volker Anders, Hessen-Mobil.Wenn alle mitziehen, kann es schnell gehen: Zwischen Gudensberg-Dissen und Edermünde-Besse wurde in nur wenigen Wochen Bauzeit eine Lücke im Radwegenetz geschlossen. Nun können Radfahrer/innen auch diese Verbindung auf solidem Untergrund mit dem Zweirad bewältigen. Die Baumaßnahme wurde kürzlich im kleinen Kreis der Verantwortlichen vor Ort abgeschlossen, neben Landrat Winfried Becker waren die Bürgermeister Frank Börner und Thomas Petrich sowie Volker Anders von Hessen-Mobil, der Straßenbauverwaltung des Landes Hessen, dabei.

Gern habe der Schwalm-Eder-Kreis diese Maßnahme gefördert, die gut in die Pläne des Kreises zur Stärkung des Radverkehrs passe, betonte Landrat Becker beim regnerischen Ortstermin. Der Kreis stelle 75 % der Baukosten für den Gudensberger Abschnitt, der rund 500 Meter lang ist, zur Verfügung (75.000 €). Für den Edermünder Abschnitt (450 Meter) werden rund 53.000 € aufgewandt. Hier kam die Förderung vom Land Hessen (Hessen-Mobil): 37.000 € standen dafür bereit.

„Nicht nur schnell ging es, auch die Zusammenarbeit zwischen den Behörden lief reibungslos“, betonten die beiden Bürgermeister. Zur Planung und baulichen Umsetzung taten sich die Bauämter der beiden Chattengau-Kommunen zusammen, Jürgen Hempeler von Gudensberger Seite sowie Volker Sperling für die Gemeindeverwaltung Edermünde waren hier federführend. Nach Ausschreibung wurden durch die Baufirma Wachenfeld rund 150.000 € verbaut, der auf Gudensberg entfallende Anteil liegt bei 100.000 €, Edermünde ist mit dem Rest dabei.

Die Strecke verläuft trotz sehr hügeliger Topografie in der Nachbarschaft ohne größere Steigungen, ist also mit dem Rad gut zu bewältigen. Nachdem der Aufbau des Untergrundes abgeschlossen werden konnten soll in Kürze die Beschilderung erfolgen.