sicherheit

Gudensberg sucht Sicherheitsberater für Senioren


„Bei mir hat gestern jemand geklingelt und mich um eine Spende für einen Verein gebeten, den ich nicht kannte.“
„Ich würde gern öfter mit dem NVV nach Fritzlar fahren, finde es aber sehr schwierig in den Bus einzusteigen.“

In vielen Alltagssituationen sind ältere Menschen häufig verunsichert, wie sie sich verhalten sollen. Denn die Zahl der Meldungen, in denen sich Betrüger Zugang zu älteren Menschen verschaffen, ist groß. Sie werden Opfer von Raub und Diebstählen und müssen den Verlust von Geld und Wertgegenständen verkraften. Auch an den Angeboten des öffentlichen Nahverkehrs verzichten sie aus Unsicherheit.

Solchen Situationen soll ein neues Beratungsangebot entgegenwirken, das die Stadt Gudensberg in Zusammenarbeit mit den Polizeidienststellen aufgreift: Durch die Schulung von ehrenamtlich tätigen Sicherheitsberatern für Senioren soll Aufklärung geleistet und das richtige Verhalten in unsicheren Situationen gestärkt werden. Die Sicherheitsberater sind ehrenamtlich tätig und fungieren als kompetente Ansprechpartner für die Senioren im Bereich der Stadt Gudensberg. Durch ihre Arbeit unterstützen sie die polizeiliche Präventionsarbeit in den Bereichen der Kriminalität und Verkehrsunfällen

Ausbildung und Aufgabenbereich

Die ehrenamtlichen Sicherheitsberater für Senioren werden für das Vermitteln von gezielten Verhaltensempfehlungen geschult, um
•    Seniorinnen und Senioren vor Kriminalität zu schützen,
•    ihre Lebensqualität durch eine Verbesserung des Sicherheitsgefühls zu erhöhen,
•    Seniorinnen und Senioren eine größtmögliche Verkehrssicherheit bei Aufrechterhaltung individueller Mobilität zu ermöglichen,
•    Hilfe zur Selbsthilfe und Hilfe anderen gegenüber zu aktivieren, und
•    im Bedarfsfall den schnellen Kontakt mit den zuständigen Stellen der Verwaltung oder der Polizei herzustellen.

Die Sicherheitsberater für Senioren

•    informieren über verschiedene Erscheinungsformen von Kriminalität zum Nachteil älterer Menschen (z.B. Enkeltrick),
•    informieren über aktive und passive Teilnahme am öffentlichen Straßenverkehr,
•     unterstützen ihre Initiativen durch anlassbezogene Öffentlichkeitsarbeit,
•    geben Tipps zum sicheren Verhalten im Internet und
•    unterstützen bedarfsweise bei Präventionsveranstaltungen für die Zielgruppe.

Bei Interesse an der ehrenamtlichen Tätigkeit wenden Sie sich bitte an die Stadtverwaltung Gudensberg, Alexandra Klaus, Telefon: 05603 933-153, E-Mail: a.klaus@stadt-gudensberg.de oder Sabine Iffert, Telefon: 05603 933-146, E-Mail: s.iffert@stadt-gudensberg.de