Rund 3.000 Besucher beim Weihnachtsmarkt

Der Schulchor der Grundschule Obervorschütz eröffnete den diesjährigen Weihnachtsmarkt. Foto: Rainer SanderGut 3000 Besucher genossen am ersten Adventswochenende das einmalige Ambiente des Gudensberger Weihnachtsmarktes. Ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm, der Kunsthandwerkermarkt im Bürgerhaus, die Gewerbetreibenden sowie soziale und gemeinnützige Projekte, die sich beim Markt präsentierten, boten Vielseitigkeit und ein hochwertiges Angebot.

Der Gudensberger Weihnachtsmarkt ist inzwischen mehr als ein Geheimtipp für Besucher aus Kassel und dem Umland: „Wir haben viel Lob und Anerkennung erhalten“, so Melanie Röder, die Verantwortliche bei der Stadt Gudensberg.

Die Feuerschalen luden die Besucher zum Verweilen ein. Foto: Rainer SanderSchon bei der Eröffnung durch Bürgermeister Frank Börner, dem Spielmanns- und Fanfarenzug Gudensberg und dem Schulchor der Grundschule Obervorschütz herrschte reges Treiben auf dem Weihnachtsmarkt. Ein Laternenumzug, umrahmt von Thomas Hof und Hans Möbus mit dem Akkordeon sowie dem Bläserchor der Gemeinde Gottes, führte durch die Gassen der Altstadt. Zurück auf dem Weihnachtsmarkt, sorgte die Big Band Haddamar für gute Stimmung.

Für die Kinder gab es verschiedene Aktionen, organisiert von Martin Hartmann, eine Kräuterwerkstatt in der Löwenapotheke, eine lebendige Krippe mit Tieren aus dem Stall der Schlossberg-Langohren sowie Lesungen im Kulturwagen. Höhepunkt für die Kinder war der Besuch des Weihnachtsmannes am Sonntag.

Ukrainische handwerkskunst gab es am Stand der Partnerstadt Schtschyrez. Foto: Rainer SanderEchte Highlights waren die Auftritte der ukrainischen Folkloregruppe „Fajni musyky“, des Duos Blue sowie der Band Why Not Acoustic. Sie sorgten dafür, dass viele Besucher bis spät in den Abend blieben und am Lagerfeuer gemeinsam mit der Band Lieder sangen.

Eine Bereicherung für den Weihnachtsmarkt sind immer wieder die heimischen Gruppen. Die Tanzgruppe von Carolin Herbst und die Kinder der Original Chattengauer sorgten für Schwung und zeigten ihr Können. Neue weihnachtliche Klänge gab es von der Band „PerChatten“ zu hören. Aber natürlich durften auch die Original Chattengauer und die Drehorgelspieler aus Göttingen auf dem Gudensberger Weihnachtsmarkt nicht fehlen.

Ein Rundgang durch den Handwerkermarkt lohnte sich. Foto: Rainer SanderDie Veranstalter freuen sich schon auf den nächsten Weihnachtsmarkt. Ein besonderer Dank gilt den rund 60 Standbetreibern, der Firma EPK Holz, die Holz für die Feuerschalen zur Verfügung stellte, und den vielen ehrenamtlichen Helfer, ohne deren Einsatz dieser Weihnachtsmarkt nicht so erfolgreich gewesen wäre.