Sanierung Terrano Hallenbad: Bund sagt Förderung zu

Wegen eines Feuchtigkeitsschadens musste das Gudensberger Hallenbad Terrano für den Badebetrieb gesperrt werden. Seitdem laufen die Vorarbeiten zur umfassenden Sanierung des Bades. Zur Finanzierung der Sanierungskosten gibt es nun eine positive Nachricht aus Berlin: Über den örtlichen Bundestagsabgeordneten Dr. Edgar Franke lies das fördernde Bundesministerium des Innern mitteilen, dass es für die Maßnahme 900.000€ aus dem Bundesprogramm „Sanierung kommunaler Einrichtungen“ zur Verfügung stellen wird.

Die Sanierungsmaßnahme erfordert nach heutigem Stand eine Gesamtinvestition von rund 4 Mio. €. Das hat das von der Stadt beauftragte und auf Schwimmbadsanierungen spezialisierte Fachplanungsbüro Schütze aus Hannover ermittelt. Die Untersuchungen haben gezeigt, dass zusätzlich zur Erneuerung des Daches auch Maßnahmen im Bereich der Standfestigkeit, der energetischen Optimierung der Gebäudewände und Fenster sowie der Lüftungs- und Badewassertechnik erforderlich sind.

Das Hallenbad solle insgesamt wieder auf den aktuellen Stand der Technik gebracht werden. So werde etwa empfohlen, das Schwimmerbecken mit einer Edelstahlverkleidung zu versehen. Der städtische Finanzierungsplan sieht neben dem Bundeszuschuss einen Zuschuss aus dem Landesprogramm „SWIM“ vor. Den Restbetrag von 2,1 Mio. € teilen
sich der Schwalm-Eder-Kreis und die Stadt Gudensberg. Unabhängig davon verfolgt die Stadt Gudensberg Schadensersatzansprüche gegenüber demursprünglichen Generalplaner.

„Die Sanierungsplanung werden wir unter Hochdruck weiter vorantreiben“, so Bürgermeister Frank Börner. Wenn alles gut läuft, solle das Bad wieder zum Jahresende 2021 geöffnet werden. Der Schul- und Vereinssport sei dringend auf das Bad angewiesen. Auch für die Bürgerinnen und Bürger sei dies ein sehnlicher Wunsch, zumal inzwischen auch das benachbarte Borkener Hallenbad wegen Baufälligkeit geschlossen ist.