Staatssekretär übergibt Fördermittelzusage für umweltfreundliches Bauhof-Fahrzeug

Staatssekretär Mark Weinmeister (4.v.l.), Bürgermeister Frank Börner (5.v.l.), Mitarbeiter/innen von Bauhof und Stadtverwaltung vor dem neuen Fahrzeug. Rechts die Stadtverordneten Simone Damm und Horst Hildebrandt. Die Stadt Gudensberg erhält eine Förderung von 136.000 € zur Anschaffung eines umweltfreundlichen Fahrzeuges für den städtischen Bauhof. Die Fördermitteilung über die Zuwendung aus dem Kommunalinvestitionsprogramm übergab am 8. Juli Mark Weinmeister, Staatssekretär in der Staatskanzlei des Landes Hessen, an Bürgermeister Frank Börner. Die Nachricht über die Förderung hatte die Stadt schon zu einem früheren Zeitpunkt erhalten, daher konnten die Bauhofmitarbeiter das neu angeschaffte Fahrzeug, das künftig für Transporte, im Tiefbau und im Winterdienst eingesetzt werden soll und über Ladekran und Kipper verfügt, bereits vor Ort präsentieren.


Staatssekretär Mark Weinmeister (r.) übergibt den Förderbescheid an Bürgermeister Frank Börner, Bauhof-Leiter Uwe Kiefer und stellv. Bauhof-Leiter Frank Degenhardt (v.l.).Die Hessische Landesregierung habe die Maßnahme der Stadt Gudensberg gern unterstützt, da sie zu den Zielen des Kommunalinvestitionsprogramms, beitrage, sagte Weinmeister. Durch das neue Fahrzeug der Schadstoffklasse 6 könnten gegenüber dem 17 Jahre alten Altfahrzeug (Schadstoffklasse 3) erhebliche Mengen an Schadstoffen eingespart werden. Die Förderung aus dem Investitionsprogramm (Bundesmittel) betrage 136.000 €, die überwiegend als Zuschuss und zu einem kleinen Teil als Darlehen gewährt werden. Die Stadt Gudensberg muss einen Eigenanteil in Höhe von 20.000 € aufbringen.
Beim Rundgang durch die Werkstätten und Fahrzeughallen des Kommunalbetriebes spürte der Wiesbadener Gast die gegenwärtig herrschende Enge.

Bauhof-Leiter Uwe Kiefer (Mitte) erläutert Staatssekretär Mark Weinmeister (l.) die Bauhofplanungen. Rechts Bürgermeister Frank Börner. An mehreren Plänen erläuterte Bauhof-Chef Uwe Kiefer das aktuelle Ausbauvorhaben. Mehr Platz entstehen soll vor allem durch die Nutzung des alten Bahnhofs, der seit geraumer Zeit größtenteils leer steht und künftig Platz für Büroräume bieten soll. Im Anschluss an das Hauptgebäude entsteht eine Lagerhalle. Der früher an dieser Stelle stehende Schuppen mit Rampe, der für Bauhofzwecke nicht zweckmäßig ist, wurde bereits zurückgebaut. Dieser Halle sollen weitere Bauten folgen. 2025 sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.