„Wir bringen Gudensberg zum Blühen“ – Umwelt-Aktionstag der Grundschule

Abschluss des Umweltprojektes: Zusammenkunft aller Kinder auf der Märchenbühne.Um ihr Umweltprojekt zu einem erfolgreichen Abschluss zu bringen, starteten Schülerinnen und Schüler der Grundschule Gudensberg mit ihren Lehrkräften Ende April zum großen Umwelt-Aktionstag. Neben den 18 Hochbeeten, die auf dem Schulhof bereits vor den Osterferien errichtet wurden, sollen weitere großflächige Blühwiesen entstehen. Dazu wurden in enger Kooperation mit dem Bauhof der Stadt Gudensberg Flächen im Stadtgebiet festgelegt und von Bauhof-Mitarbeiter:innen vorbereitet.

„Lebens- und liebenswertes Gudensberg“
Jeder Klasse wurde eine Fläche von ca. 20 qm zugewiesen, auf der die Kinder Blumensamen aussäten und anschließend mit Holzbrettern festdrückten, damit der Wind sie nicht wegwehen kann. An einem Pfosten brachten die Kinder ein Informationsschild an, auf dem die Bedeutung dieser Blühflächen für Insekten erläutert wird. Mit großer Freude und viel Stolz verrichteten die Kinder ihre Arbeit. Anschließend ging es in einem Sternmarsch zur Märchenbühne, wo sich alle Schulklassen versammelten. Zum gemeinsamen Abschluss hatte die Schule Bürgermeisterin Sina Best eingeladen, die wegen eines anderen Termins von Stadtrat Walter Berle vertreten wurde. Berle lobte das Kollegium der Schule und natürlich auch die Kinder für ihren Einsatz für die Umwelt und sagte: „Mit der Aktion tragt ihr dazu bei, dass Gudensberg lebens- und liebenswert bleibt. Ich hoffe, eure Aktion spornt andere an, sich ebenfalls zu engagieren, damit wir unser Ziel, eine nachhaltige und klimaschützende Kommune zu werden, erreichen können.“

Kinder beim Aussäen der BlumensamenUnterstützung durch die Stadt
Ein Dank kam auch von Monika Maiwald, der stellvertretenden Schulleiterin: „Ohne die finanzielle Unterstützung unseres Fördervereins und die vorbereitende Ideengebung und Mitwirkung von Bauhof-Leiter Uwe Kiefer sowie dessen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, wäre die Umsetzung dieses wunderbaren Projekts für unsere Schule so nicht möglich gewesen.“

Anschließend sangen alle mit Begeisterung das von allen erarbeitete Umwelt-Lied „Wir Kinder sagen nein“ gesungen. Zum krönenden Abschluss dieses Tages war Herr Müller mit seiner Gitarre zu Gast, der die Kinder mit seinen vorgetragenen Liedern begeistern und mitreißen konnte. Um die Eltern direkt in das Projekt einzubeziehen, wurden neben den Arbeiten an den Aussaatstellen auch Samentüten durch die Kinder gefüllt, die sie mit nach Hause nehmen durften. So können die Familien diese in ihren Gärten oder in einem Blumenkübel ausbringen und dadurch noch viele weitere „Blühinseln“ entstehen lassen.

Die Kinder treten mit Ski-Brettern die Blumensamen fest