Baum des jahres 2026
Kinder setzen lebendiges Zeichen für die Zukunft
Seit rund 20 Jahren pflanzen die Jahrgänge 0 der Grundschule Gudensberg gemeinsam mit der Stadt Gudensberg den Baum des Jahres. Beteiligt waren in diesem Jahr die Klassen E0a, E0b und E0c mit ihren Lehrerinnen.
Bürgermeisterin Sina Massow ließ es sich nicht nehmen, die Aktion auf dem Freizeitgelände in der Steinzeitsiedlung persönlich zu begleiten und ein Grußwort zu sprechen. Dabei betonte sie die große Bedeutung des jährlich wiederkehrenden Projekts und erinnerte in diesem Rahmen auch an den kürzlich verstorbenen Martin Hartmann, der zu Lebzeiten viel für die Umwelt- und Stadtentwicklung geleistet hat. Besonders erfreulich war zudem die Anwesenheit von Monika Faupel, die früher im Fachbereich Kultur- und Öffentlichkeitsarbeit tätig war und inzwischen im Ruhestand ist. Sie begleitet das Projekt seit Jahrzehnten mit großem Engagement und viel Herzblut.
Unter fachkundiger Anleitung von Karsten Menzel und Martin Jungermann vom städtischen Bauhof lernten die Kinder spielerisch, wie ein Baum richtig gepflanzt wird. Mit Schaufeln ausgestattet, hoben sie Pflanzlöcher aus, setzten die jungen Bäume ein, schaufelten die Erde zurück ins Pflanzloch und gossen „ihren Baum“ mit Wasser aus dem nahegelegenen Bachlauf.
Neben der praktischen Arbeit erfuhren die Kinder auch Wissenswertes über die Zitterpappel: Sie ist ein schnell wachsender Baum, bietet zahlreichen Insekten Lebensraum und beeindruckt im Herbst mit einer leuchtend goldgelben Färbung.
Die Begeisterung der Kinder war während der gesamten Aktion spürbar – mit viel Spaß und Neugier waren sie bei der Sache. Schließlich konnte sich die Stadt Gudensberg über drei neu gepflanzte Bäume freuen. Damit wurde nicht nur ein Beitrag zur Förderung der Biodiversität geleistet, sondern auch die Freude an der Natur nachhaltig gestärkt.
