Vorstellung Machbarkeitstudien F26 und Trift 3

Kategorie: Info-Veranstaltung
Vorstellung Machbarkeitstudien F26 und Trift 3
Welche Nutzungen sind für die Grundstücke Fritzlarer Straße 26 und Trift 3 denkbar – und welche davon sind städtebaulich sinnvoll und umsetzbar? Antworten darauf geben zwei Machbarkeitsstudien. Die Stadt Gudensberg stellt die Ergebnisse am Donnerstag, 5. November 2026, um 18:30 Uhr im Bürgerhaus, Kasseler Straße 2, öffentlich vor.
Die Grundstücke liegen im Zentrum Gudensbergs und gehören zum Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“. Bund und Land fördern das Programm mit 66,67 Prozent. Die Studien untersuchen verschiedene Nutzungsmöglichkeiten, darunter Wohnen, soziale Angebote und Gewerbe.
Für die Fritzlarer Straße 26, kurz „F26“, wird ein Abriss des Gebäudes vorgesehen. Es wird nicht mehr genutzt, seit das G1 zur Verfügung steht. Eine energetische Sanierung wäre nach den vorliegenden Angaben nicht wirtschaftlich; zudem hat das Gebäude einen sehr hohen Energieverbrauch.
Anders ist die Ausgangslage bei Trift 3: Die Hofstelle stammt aus verschiedenen Bauphasen des 18. Jahrhunderts und steht als Gesamtanlage unter Denkmalschutz. Das Haupthaus und die Scheune sind zusätzlich Kulturdenkmäler. Der Hof ist ein wichtiges Zeugnis der Stadtgeschichte und Teil der Identität Gudensbergs.
Auch eine Kindertagesstätte kann als Nutzung in Betracht kommen. Die Kita Grabenweg wurde für die Erweiterung der Grundschule an den Landkreis verkauft. Deshalb wird bis 2029 ein Ersatz benötigt. Ob und wie eine solche Nutzung an einem der beiden Standorte möglich wäre, ist Teil der zu prüfenden Fragen.
Die Studien wurden von den Büros Plan Zwei aus Hannover und Rittmannsperger Architekten GmbH aus Darmstadt erarbeitet. Bei der Veranstaltung stellen Lisa Nieße und Ludwig Weimert von Plan Zwei sowie Anna-Sophie Foret und Michael Böhme von Rittmannsperger die Ergebnisse vor. Sie beantworten auch Fragen aus dem Publikum.
Die Veranstaltung richtet sich an die politischen Gremien sowie an alle Bürgerinnen und Bürger. Die Studien dienen als Grundlage für die weiteren politischen Beratungen und Beschlüsse zur Nutzung der Grundstücke.
Bürgermeisterin Sina Massow: „Beide Grundstücke liegen an wichtigen Stellen in unserer Innenstadt, bringen aber unterschiedliche Voraussetzungen mit. Die Studien zeigen, welche Möglichkeiten es gibt. So können wir die weiteren Entscheidungen auf einer sachlichen Grundlage beraten.“
Foto: GERLACH Architekten