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Internationale Begegnung verbindet junge Menschen in Gudensberg


Bereits beim gemeinsamen Grillabend wurden erste Kontakte geknüpft. In den folgenden Tagen erwartete die Jugendlichen ein vielseitiges Programm mit Ausflügen und Mitmachaktionen. Ziele waren unter anderem der Wildtierpark Edersee und das Edersee-Atlantis. Ein spannender Vormittag mit HessenForst, eine Stadtrallye durch Gudensberg, kreative Bastelangebote, ein Besuch im Terranobad, ein Ausflug nach Kassel sowie ein Abend in der Sternwarte sorgten für viele gemeinsame Erlebnisse und unvergessliche Erinnerungen.

Ein besonderer Höhepunkt war das gemeinsame Zeltlager auf dem Alten Sportplatz. Dabei zeigte sich einmal mehr das außergewöhnliche Engagement der Jugendfeuerwehren der Stadt Gudensberg. Die ehrenamtlichen Betreuerinnen und Betreuer begleiteten die Jugendlichen während der gesamten Woche, unterstützten die Organisation und bereicherten das Programm mit einer Wasser-Olympiade, Lagerfeuerabenden und vielen weiteren Aktionen. Ohne diesen großen Einsatz wäre die Jugendbegegnung in dieser Form nicht möglich gewesen.

Passend zum diesjährigen Motto „Natur“ hinterließen die Jugendlichen auch ein dauerhaftes Zeichen ihrer Freundschaft. Gemeinsam bauten sie Insektenhotels, die künftig die bereits während der Jugendbegegnung 2024 gepflanzten Obstbäume am Wassertretbecken in Dissen ergänzen. So bleibt die internationale Verbundenheit auch über die Begegnungswoche hinaus sichtbar. Den gelungenen Abschluss bildeten ein Familienfest im Terranobad sowie das gemeinsame Verfolgen des Finales der Fußball-Weltmeisterschaft.

Beim Abschlusstreffen betonte Erster Stadtrat Romanus Baldermann die Bedeutung solcher Begegnungen: 

"Unsere Städtepartnerschaften leben von den Menschen, die sie mit Leben füllen. Wenn junge Menschen gemeinsam lachen, lernen und Freundschaften schließen, entsteht etwas, das weit über diese Woche hinaus wirkt. Sie sind die Botschafter unserer Partnerschaften und tragen sie in die Zukunft.“

Gerade für die Jugendlichen aus der Ukraine hatte die Begegnung eine besondere Bedeutung. Angesichts der schwierigen Situation in ihrer Heimat bot die gemeinsame Woche Raum für unbeschwerte Momente, Austausch und neue Perspektiven. Die Jugendbegegnung machte deutlich, wie wichtig internationale Partnerschaften gerade in herausfordernden Zeiten sind. Sie schaffen Verständnis, stärken den Zusammenhalt und lassen Freundschaften entstehen, die Grenzen überwinden.

Die Stadt Gudensberg bedankt sich herzlich bei allen, die zum Gelingen der Jugendbegegnung beigetragen haben. Ein besonderer Dank gilt der Stadtjugendpflege für die Organisation, den Betreuerinnen und Betreuern aus allen drei Ländern, den Jugendfeuerwehren der Stadt Gudensberg für ihren außergewöhnlichen Einsatz während der gesamten Woche, dem Partnerschaftsverein Gudensberg für die Frühstücksversorgung sowie allen weiteren Helferinnen und Helfern. Durch ihr großes Engagement wurde die Internationale Jugendbegegnung 2026 für alle Beteiligten zu einem unvergesslichen Erlebnis und setzte ein starkes Zeichen für gelebte Freundschaft, Zusammenhalt und europäische Verbundenheit.