Kinder und Jugendliche

Neuer Skatepark auf dem Alten Sportplatz eröffnet


Mit der modernen Anlage schafft die Stadt Gudensberg einen Ort für Bewegung, Begegnung und Freizeitspaß, der schon am Eröffnungstag großen Zuspruch fand. Die Bürgermeisterin betonte in ihrer Eröffnungsansprache, wie wichtig ein solcher Ort für das Gemeinwesen sei. Es gehe ihr um mehr als Sport: Der Platz solle ein Ort des Zusammenkommens für Familien, Kinder und Jugendliche sein, an dem echte Erinnerungen entstehen und junge Menschen draußen aktiv sein können. 2022 habe eine Machbarkeitsstudie die Grundlage gelegt, 2023 sei die Jugendkommission aktiv geworden und es seien Workshops mit Jugendlichen, Vereinen, dem Bulldogclub, dem DRK, Anwohnenden und der Kommunalpolitik durchgeführt worden, erklärte sie. 2024 wurde das Projekt schließlich in das Integrierte Stadtentwicklungskonzept (ISEK) aufgenommen. 

„Ich danke allen, die an diesem Projekt mitgewirkt haben", 

so Massow – ausdrücklich auch dem Landschaftsarchitekturbüro Maier aus Köln für die Planung sowie der Firma SIA Suburban aus Riga, die die Anlage gebaut hat.

Der Skatepark kann von Scootern, Skateboards, BMX-Rädern, Inlineskates und Sportrollstühlen genutzt werden.

Was entstanden ist, kann sich sehen lassen: Die moderne Skateanlage richtet sich an Anfängerinnen und Anfänger ebenso wie an erfahrene Fahrerinnen und Fahrer. Genutzt werden können Skateboards, BMX-Räder, Stunt-Scooter, Inlineskates und sogar Sportrollstühle. Ergänzt wird die Anlage durch ein Streetballfeld – also einen halben Basketballplatz. Nach dem Bulldogfest sollen zudem ein Pavillon, Sitzgruppen und eine Grillstation hinzukommen; auch das Toilettengebäude wurde saniert. Die Jugendpflege möchte darüber hinaus den alten Holzpavillon in Eigenregie neu gestalten.

Auch für coole Tricks ist der neue Skatepark geeignet.
Beim Skateworkshop von Mr. Wilson, konnten sich die Kids auf dem Skateboard ausprobieren.

Direkt nach der Eröffnung herrschte reger Betrieb auf dem neuen Areal: Kinder fuhren mit BMX-Rädern und Rollern über die Rampen, Jugendliche testeten ihre Skateboards. Von 16 bis 18 Uhr bot Skatelehrer Mr. Wilson einen Workshop für Interessierte an, bevor von 16 bis 20 Uhr offenes Fahren auf dem Programm stand – begleitet von kühlen Getränken vom Kirmesteam Maden.

Die Gesamtkosten der Anlage belaufen sich auf rund 535.000 Euro, von denen rund 357.000 Euro durch Fördermittel gedeckt werden konnten. Massow appellierte abschließend an alle Nutzerinnen und Nutzer, die Anlage pfleglich zu behandeln.

Hinweis: Vom 2. bis einschließlich 6. Juli 2026 ist die Skateanlage wegen des Bulldogfestes gesperrt. Danach steht sie wieder uneingeschränkt zur Verfügung.