Gudensberg2030
Wie stellen wir uns unsere Stadt in 10 Jahren vor?

Fair, nachhaltig und sozial, so wurde es in drei Schlagworten formuliert. Sie waren der Grundgedanke des Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzepts (ISEK), des Auftakts zum Städtebauförderprogramm „Lebendige Zentren“. Das hieß einmal „Aktive Kernbereiche“. Daran sieht man, dass sich alles weiterentwickelt. So, wie wir auch unsere Stadt weiterentwickeln wollen.
Stets waren und sind es die Bürgerinnen und Bürger, die nicht nur in der Stadt leben und arbeiten, sondern sie auch gestalten und zu dem machen, was sie ist. Eine kleine, aber lebendige und liebenswerte Stadt für Alle. Deshalb gebührt allen, die in der breiten Bürgerbeteiligung für das Entwicklungskonzept mitgewirkt haben, ein großer Dank!
Das Hessische Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen, das hauptverantwortlich für das Städtebauförderprogramm ist, hat unser Entwicklungskonzept mit den Einzelmaßnahmen nun anerkannt.
Jetzt stehen wir auf einer festen Basis, um die einzelnen aus der Bürgerbeteiligung und der fachlichen Analyse des Büros akp hervorgegangenen Projekte anzugehen. Dazu wird das beratende Gremium „Lokale Partnerschaft“ beitragen, das aus Vertreterinnen und Vertretern der Bürgerschaft, der Vereine, der Wirtschaft, der Politik und der Verwaltung besteht.
Diese Webseite informiert Sie umfassend über das Städtebauförderprogramm und die Stadtentwicklung. Sie können auch Kontakt aufnehmen und Ihre Anregungen, Ideen und Kritik weiterhin einbringen. Gestalten wir also gemeinsam unsere Stadt, so wie wir sie uns für uns und die zukünftigen Generationen vorstellen: fair, nachhaltig und sozial.

Aktuelle Neuigkeiten
Wie geht es mit der Stadtentwicklung von Gudensberg weiter? Informieren Sie sich hier über die aktuellen Projekte im Rahmen von Gudensberg2030.

Stadtentwicklungskonzept ISEK mit Aktualisierung
Im Rahmen einer breit angelegten Bürgerbeteiligung wurde das Integrierte Städtebauliche Entwicklungskonzept, kurz ISEK, entwickelt. Es dient als Leitfaden für die Stadtenwicklung von Gudensberg in den nächsten Jahren und wurde 2024 aktualisiert.

Texte und Protokolle
Hier finden Sie wichtige Unterlagen, die im Rahmen von Gudensberg2030 entstanden sind.
Fachwerk

Anreizprogramm Fachwerksanierung
Im Rahmen von Gudensberg2030 unterstützt die Stadt die Sanierung historischer Fachwerkhäuser in der Altstadt mit einem attraktiven Förderprogramm. Eigentümer und Kaufinteressierte profitieren von kostenloser Fachberatung und Zuschüssen von bis zu 20.000 €. Auch die Gestaltung des Wohnumfelds wird gefördert. So entsteht moderner Wohnraum mit besonderem Charme – nachhaltig, lebendig und gut.
Projekte
Die Umsetzung des Stadtentwicklungskonzeptes „Gudensberg2030 – fair, nachhaltig, sozial“ ist in vollem Gange. Hier finden Sie laufende Projekte. Die nachfolgende Liste wird sich kontiniuerlich verlängern.
Fertiggestellte Projekte

G1
Vom leerstehenden Supermarkt zum lebendigen Treffpunkt: Mit dem „G1“ – das für „Gemeinsam Eins“ steht – entstand ein modernes Begegnungszentrum für alle Generationen im Herzen der Stadt. Nachhaltig umgebaut, barrierefrei gestaltet und flexibel nutzbar, bietet es Raum für Vereine, Kultur, Austausch und Integration.

Stadteingang am Hospital
Der Eingangsbereich zur Gudensberger Altstadt am Kreisel Fritzlarer Straße erstrahlt in neuem Glanz. Durch gezielte Umgestaltung wurden Sichtachsen freigelegt, Grünflächen aufgewertet und neue Aufenthaltsorte geschaffen. Historie und Natur verbinden sich hier zu einem einladenden Zugang in die Altstadt.

Verkehrsgutachten
Wie kann der Verkehr in der Kernstadt verbessert werden? Ein Gutachten aus dem Jahr 2021 zeigt klare Schwächen – aber auch konkrete Lösungen. Von sicheren Gehwegen über bessere Radverbindungen bis hin zu Tempo-30-Zonen: Erste Maßnahmen wurden bereits umgesetzt und stärken Sicherheit, Aufenthaltsqualität und Klimaschutz.
Begonnene Projekte

Umbau Kasseler Straße + Neustrukturierung Untergasse
Die Innenstadt wird grüner, sicherer und einladender: Durch Temporeduzierung, neue Querungshilfen und die Umgestaltung von Parkplatz und Untergasse entstehen attraktive Aufenthaltsbereiche, schattige Bäume und klare Wege. Altstadtleben, Begegnung und Natur werden so spürbar miteinander verbunden.

Alter Markt + Umfeld Stadtkirche
Der Alte Markt und das Kirchenumfeld werden in Gudensberg neu belebt: Parkplätze werden geordnet, Aufenthaltsbereiche mit Sitzgelegenheiten und Brunnen geschaffen, und das historische Ambiente tritt wieder in den Vordergrund. So entsteht ein lebendiger Treffpunkt für Nachbarschaft, Kultur und Begegnung.

Gefangenenturm + Erschließung Obernburg
Am Gefangenturm entsteht ein „Quartiersbalkon“ – ein öffentlicher Garten mit Sitzgelegenheiten, Aussichtspunkten und restaurierten historischen Elementen. Gleichzeitig wird der Weg zur Obernburg sicherer und komfortabler gestaltet, ergänzt durch einen Klettersteig für Kinder und Jugendliche.

Jugendfreizeitanlage Alter Sportplatz
Der Alte Sportplatz an der Fritzlarer Straße wird zum Treffpunkt für Kinder, Jugendliche und Familien: Skateplatz, Streetballfeld, Grillstation und sanierte Einrichtungen schaffen neue Möglichkeiten für Bewegung und Freizeit direkt in der Altstadt. Das Konzept wurde gemeinsam mit allen Beteiligten abgestimmt, sodass bisherige Veranstaltungen wie das Bulldogfest weiterhin stattfinden können.

Hessischer Hof
Der Hessische Hof in der Kasseler Straße soll wieder zum lebendigen Zentrum für Gastronomie und Begegnung werden. Nach dem Erwerb durch die Stadt Gudensberg wird das denkmalgeschützte Gebäude langfristig gesichert. Eine Machbarkeitsstudie aus 2023 bildet die Grundlage für ein Bau- und Raumkonzept, ergänzt durch eine Potenzialanalyse zur wirtschaftlichen Nutzung. Auf dieser Basis werden neue Nutzungskonzepte entwickelt, und die Suche nach Betriebern und/oder Investoren hat begonnen.

Trift 3
Die Stadt Gudensberg hat die denkmalgeschützte Hofstelle Trift 3 am westlichen Rand der Altstadt Anfang 2025 erworben. Das Areal bietet die Möglichkeit, soziale Nutzungen wie Kita, seniorengerechtes Wohnen oder Tagespflege an einem zentralen Ort zu bündeln. Die solide Bausubstanz erlaubt eine Wiederverwendung, und eine Machbarkeitsstudie wird prüfen, welche Optionen sich am besten umsetzen lassen.



