Trift 3

Trift 3

Am westlichen Rand der Altstadt Gudensbergs liegt die Hofstelle Trift 3. Das Gelände umfasst das Wohnhaus mit Nebengebäuden, Scheune und Stall sowie eine große Freifläche. Der gesamte Dreiseithof in Fachwerkbauweise ist denkmalgeschützt. Obwohl die Gebäude sanierungsbedürftig sind, wird die Bausubstanz als solide eingeschätzt. Aufgrund des Flächenpotenzials und der zentralen Lage erwarb die Stadt Gudensberg die Hofstelle Anfang 2025, um sie weiterzuentwickeln.

Sie bietet nämlich das Potenzial, verschiedene soziale Nutzungen an einem zentralen Ort zu bündeln. Dabei ist beispielsweise eine Kita im Fokus der Überlegungen, da die benachbarte Grundschule am Grabenweg Platz zur Erweiterung benötigt. Darüber hinaus bietet das Areal Raum für seniorengerechtes und barrierearmes Wohnen, die Tagespflege sowie weitere Gemeinschaftsangebote. Aber auch gänzlich andere Nutzungen sind möglich, was in einer stadtplanerisch-architektonische Studie noch 2026 untersucht werden soll.

Obwohl die Bausubstanz sanierungsbedürftig ist, wird sie als solide eingeschätzt und kann voraussichtlich wie ein Rohbau wiederverwendet werden.

Mit der Erstellung der Machbarkeitsstudie in den Fachrichtungen Stadtplanung, Architektur und Landschaftsarchitektur ist die Rittmannsperger Architekten GmbH aus Darmstadt beauftragt.