Umbau Kasseler Straße und Neustrukturierung Untergasse

Umgestaltung Kasseler Straße + Neustrukturierung Untergasse

Die bisherigen Einzelprojekte zur Aufwertung der Kasseler Straße und der Untergasse wurden zu einer Gesamtmaßnahme zusammengefasst. Ziel ist es, die Trennwirkung der stark befahrenen Kasseler Straße zu Einrichtungen und Angeboten in der Innenstadt zu mindern. Dies soll durch eine Temporeduzierung, eine Querungshilfe und die Gestaltung der Untergasse als lebendigen und grünen Treffpunkt der Altstadt umgesetzt werden.

Eine zentrale Maßnahme ist die Neustrukturierung des Parkplatzes an der Kasseler Straße. Die Anzahl der Parkplätze bleibt erhalten, jedoch ändern sich die Anordnung der Parkplätze und die Gestaltung. Anstelle versiegelter Asphaltflächen soll künftig ein Rasenfugenpflaster für eine bessere Versickerung von Regenwasser sorgen. Eine große, zentrale Bauminsel wird Wurzelraum für gesunde Bäume schaffen, Schatten spenden und der sommerlichen Überhitzung entgegenwirken. Entlang der Kasseler Straße werden weitere Bäume gepflanzt. Fußwege über den Parkplatz werden klar markiert, um eine sichere und attraktive Verbindung in die Untergasse zu schaffen.

Bei der Untergasse vom G1 bis zur Gabelung mit der Marktstraße liegt der Fokus auf der Erhöhung der Aufenthaltsqualität. Die Freiflächen im Rathausumfeld und der Untergasse sollen besser gegliedert werden. Dabei sind neue Aufenthaltsbereiche vorgesehen. Neue multifunktionale Sitz- und Spielpodeste sowie Bänke werden entlang der Untergasse errichtet. Die Eingänge zur Längsseite des Bürgerhauses werden offener gestaltet und erhalten einen attraktiveren Außenbereich. Neu- und Ersatzpflanzungen von Bäumen sollen natürlichen Hitzeschutz und – gemeinsam mit einer neuen, einheitlichen Beleuchtung - eine gute Orientierung bieten.

Mit der Planung ist das Landschaftsarchitekturbüro GTL aus Kassel beauftragt. Es arbeitet aktuell an einem Entwurf, den die Stadtverordnetenversammlung beraten wird. Vorgesehen sind in der ISEK-Fortschreibung 1.767.000 € für dieses Projekt. Zur Finanzierung werden zwei Förderprogramme kombiniert: Zum einen das Städtebauförderprogramm mit einer Förderung von zwei Dritteln. Zum anderen das Programm KfW 444 „Natürlicher Klimaschutz in Kommunen“  mit 80%-Förderung für Neupflanzungen von Bäumen und für die Verbesserung bestehender Baumstandorte.