Städtebauförderung

Bauarbeiten Obernburg und Gefangenturm schreiten voran


Das Treppenfundament hat die Firma Sippel aus Melsungen hergestellt. Der Betonsockel wird noch mit Naturstein verkleidet. Die Stahltreppe zwischen Sockel und Turmpodest fertigt derzeit die Gudensberger Firma Dünzebach und Bernhard. Anschließend wird sie eingebaut.

Auch die Leitungen von der Schlossstraße auf die Obernburg sind verlegt. Die Firma Fröde aus Homberg hat dort eine Abwasserdruckleitung, eine Trinkwasserleitung und Elektrokabel verlegt. Dabei kam es zu einer Verzögerung von knapp zwei Monaten. Nach Angaben der Baufirma führten Lieferengpässe bei erdölbasierten Produkten infolge der Blockade der Straße von Hormus zu Verzögerungen. Betroffen waren auch die benötigten Kunststoffleitungen und Schächte. Aus Gründen der Verkehrssicherheit musste die Obernburg zeitwiesegesperrt werden.

Natursteine vom Alten Markt wiederverwendet

Der Durchgang durch das Burgtor ist bereits neu mit trittsicheren Natursteinen gepflastert. Die Steine stammen vom Alten Markt. Dort wurden sie vor der geplanten Umgestaltung im Jahr 2027 ausgebaut. Nun bekommen sie eine neue Verwendung - ein klassisches Beispiel für nachhaltiges Bauen.

„Wenn wir vorhandene Materialien weiterverwenden, schont das Ressourcen und gibt ihnen eine neue Aufgabe. Die Natursteine vom Alten Markt machen das bei diesem Projekt sichtbar", 

sagt Bürgermeisterin Sina Massow.

Die Projekte werden im Rahmen des Städtebauförderprogramms „Lebendige Zentren" umgesetzt. Die Fertigstellung wird - abhängig von der Strenge des Winters - im ersten Quartal 2027 erwartet. Dann sollen der Gefangenturm und die Zuwegung zur Burg pünktlich zum Obernburgfest in neuem Glanz erstrahlen.